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Wurzen Nachdenken über Umgang mit Wasser
Region Wurzen Nachdenken über Umgang mit Wasser
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00:32 25.05.2015
Das Hope Theatre Nairobi und aufmerksame Schüler: Das Stück sensibilisierte für sorgsameren Umgang mit Wasser. Quelle: Thomas Kube
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Und beantworteten sie mit Nein. Wasser ist ein Wirtschaftsgut, ungerecht verteilt und limitiert, und das, obwohl das Recht auf Wasser 2010 als Menschenrecht anerkannt wurde. Häufig wird es achtlos verbraucht, verschmutzt, vergessen, obwohl es essenziell für ein gesundes Leben ist. Auf spielerische Art und Weise wurde den Schülern in der Sporthalle an der Püttnerstrasse verdeutlicht, dass Wasser im Blut jedes Menschen, in jedem Apfel, jeder Rose und auch in jeder Jeanshose steckt. Ohne Wasser läuft gar nichts auf unserem blauen Planeten.

Manchmal schien die Botschaft, die von den afrikanischen und deutschen Darstellern überbracht wurde, die Mädchen und Jungen etwas zu überfordern. Doch am Ende dürfte die Mehrheit der Grundschüler dennoch viel dazugelernt haben. Denn nicht nur der sorgsame Umgang mit Wasser war ein Thema. Vielmehr auch der faire und respektvolle Umgang der Menschen miteinander.

"Bereits am Vormittag wurden mit den Grundschülern verschiedene Anliegen diskutiert und auch Tanzworkshops durchgeführt. Dabei lernten die Kinder nicht nur verschiedenene Facetten des Lebens in Afrika kennen, sondern auch, warum Musik und Tanz wichtige Elemente im Leben der Menschen sind", sagte Organisatorin Martina Jacobi-Wilhelm. Gleichzeitig möchte das Theater der Hoffnung auch sensibilisieren für die Lebensbedingungen in Kenia, insbesondere den Slums, denn die Ursachen dafür ließen sich auch mit dem modernen Deutschland verbinden.

Die ungewöhnliche Veranstaltung wurde durch die Kooperation des Eine-Welt-Vereins Leipzig mit dem Schweitzerhaus Püchau möglich und vom Netzwerk für Demokratische Kultur veranstaltet. Finanziell gefördert wurde der Theater-Projekttag durch den Kulturraum Leipziger Raum, das Jugendamt des Landkreises und die Partnerschaft für Demokratie.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.05.2015
Thomas Kube

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