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Wurzen Nachgereichtes Weihnachtsgeschenk an Wurzener Sportler
Region Wurzen Nachgereichtes Weihnachtsgeschenk an Wurzener Sportler
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14:20 22.01.2010

. Es gab etwas zu feiern. Da wurde den Gästen warm ums Herz: Das Mehrzweckgebäude in der Lüptitzer Straße ist als saniertes Objekt wieder in die Hände der Sportler übergeben worden. „Ursprünglich wollten wir den Vereinen mit dem sanierten Gebäude bereits zu Weihnachten ein Geschenk machen“, sagte der Rathauschef. Doch die vierwöchige Verzögerung nahmen die Sportler niemandem übel.

Und so griff dann Dieter Ferl, Abteilungsleiter der Roitzscher Fußballer, freudestrahlend nach dem symbolischen Riesenschlüssel, den ihm Röglin reichte. Ferl, sportlicher Urgestein der Roitzscher Kicker kennt das Gebäude seit Jahrzehnten. „Schon in den 70er Jahren haben wir uns hier umgezogen. Einige Male habe ich den Sportarzt konsultiert, der hier ein Untersuchungszimmer hatte“, erinnerte sich Ferl. Jetzt sei das Objekt ein Prachtstück mit besten Voraussetzungen für die Sportler. „Es ist für uns eine schöne sportliche Bleibe, mit tollen sanitären Bedingungen. Wir freuen uns auf die Heimspiele. Das Haus ist eins, das auch den Gastmannschaften vorzeigbar ist“, schätzte Dieter Ferl ein und lobte, dass die Sportler in die Gestaltungs- und Sanierungspläne des Gebäudes mit einbezogen wurden.

Voll des Lobes waren auch die Kraftsportler, die im Gebäude mit dem größten Raum, extra Umkleidekabine und separatem Eingang quasi ein eigenes Reich haben. „Seit 1983 sind wir Kraftsportler vor Ort. Jetzt sind die Bedingungen so gut wie noch nie“, sagt Rolf Schwalbe. Der 74-Jährige trainierte in den frühen 80er Jahren in der Minisektion „Freizeit- und Erholungssport“ unterm dach der BSG Einheit Wurzen an den Gewichten. Heute zählen die „Muskelmänner“ 65 Mitglieder. „Schöne Trainingsmöglichkeiten“, kommentierte Holger Butzek, der es als 15-Jähriger immerhin zum Sachsenmeister im Bankdrücken 1993 brachte.

Die Sportler des 1. Volleyballsportvereins Wurzen siedeln seit 1998 im Mehrzweckgebäude. „Unser Hauptquartier bietet Platz für Büro, Vereinszimmer und Küche. Wir können hier jetzt richtig arbeiten“, so Vorsitzender Ralf Feja, der mit seinen Vereinskameraden auch viel Sanierungsarbeit in Eigenleistung erledigte.

Das Gebäude erhielt eine neue Raumstruktur, der Innenbereich wurde bis auf die Heizung nahezu komplett saniert. Die Finanzierung konnte die Stadt, der das Gebäude gehört, mit Hilfe des Konjunkturpaketes II stemmen. Der Farbanstrich, passend zur nahen Schwimmhalle, soll bei günstigen Wetterbedingungen folgen.

 

Drago Bock

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