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Wurzen Nachwuchs sorgt für hörbare Töne
Region Wurzen Nachwuchs sorgt für hörbare Töne
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05:00 08.03.2010
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. Je mehr Tumult, umso besser. Denn das lässt darauf schließen, wie viele Mädchen und Jungen Interesse daran haben könnten, ein Musikinstrument zu erlernen.

In dieser Hinsicht kann Roland Krause, Leiter der Musikschule Muldental, hoffnungsfroh in die Zukunft schauen. Zahlreiche Gäste nahmen die Einladung zum Frühlingsfest der Musikalischen Früherziehung an und kamen am Sonnabend in die Wurzener Musikschule.

Unter den Besuchern waren nicht nur solche, die sowieso schon enge Verbindungen zur Einrichtung haben oder die tolle Aufführung der Tanzschüler sehen wollten. Nein, auch Familien, die ganz gezielt nach einer musikalischen Ausbildung für den Nachwuchs suchen, waren da. Und so wird Tom Nahrendorf, ein viereinhalbjähriger Wurzener mit hoher Wahrscheinlichkeit schon bald die Riege der Muldentaler Musikschüler stärken. „Ich denke, dass ihm Klavier den größten Spaß machen wird“, ahnt Toms Mutti. Aus seinen künstlerischen Ambitionen mache Sohnemanns schon lange keinen Hehl. Er tanze, sobald Musik erklingt, singe gern und habe vor allem auch die Geduld, sich lange mit einer Sache zu beschäftigen. Ob das Musikalität sein könnte, hätte die Familie schon getestet, erzählt die Wurzenerin lachend. Der Opa habe für Tom eine Gitarre gebastelt, auch ein Schlagzeug stünde schon daheim und der Flöte entlocke der Filius bereits ein paar hörbare Töne. Nicht nur der Flöte, konnte Roland Krause begeistert feststellen. Auch als der Junge die Posaune an den Lippen hatte, stellte er sich nicht ungeschickt an.

„Das ist heute überhaupt erstaunlich“, räumte der Fachmann an. Viele derer, die Probieren kamen, bliesen nicht nur die Backen kräftig auf, sondern ließen es klingen. Dazu gehörte auch die dreijährige Helene. Gemeinsam mit Oma war sie da und wagte sich sofort an die große Tuba. „Super“, lobte Roland Krause. Das sei nicht einfach. Oma lächelte. Ein wenig stecke das ihrer Enkelin wohl in den Genen, verriet sie. Mit der Folkloregruppe „Vergissmeinnicht“ mache ja die ganze Familie Musik. Und dort probiere die Kleine sich immer schon mit aus. Selbst vor der Schalmei mache sie nicht halt.

Gedulden indes muss sich Helene, was ihre gezielte Ausbildung an der Musikschule betrifft. Ein Jahr noch, dann könne sie loslegen, erzählte die Großmutter, was sie im Gespräch mit den Lehrern in Erfahrung bringen konnte. Das sei ihr wichtig, sagte die Wurzenerin. Denn die Kleine soll noch vor dem Schulanfang starten, ganz gleich, ob sie dann in die Akkordeontasten greift oder doch ein Trompetensolo erklingen lässt.

Conny Hanspach

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