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See in Flammen – Besucher staunen in Naunhof

Premiere im Muldental See in Flammen – Besucher staunen in Naunhof

Atemberaubende Bilder am nächtlichen Himmel von Naunhof. Höhenfeuerwerke und Lasershow – die Premiere des Spektakels „See in Flammen“ im Muldental wurde zu einem Erlebnis. Viele der Besucher waren begeistert.

Tausende Schaulustige und Feierhungrige zog es am Sonnabend an den Moritzsee nahe Naunhof. Dort fand die erste Veranstaltung „See in Flammen“ statt. Höhepunkt des bunten Treibens war freilich zu abendlicher Stunde die beiden Lasershows und die beiden Höhenfeuerwerke über dem See.
 

Quelle: Thomas Kube

Naunhof.  Der Naunhofer Moritzsee ist am Wochenende zum Mekka für Heerscharen von Freunden großer Freiluftpartys geworden. Die nach eigenen Angaben deutschlandweit agierenden Eventveranstalter von „See in Flammen“ waren erstmals im Muldental zu Gast.

Auch danke ihrer bloßen Ankündigung, ein großes Feuerwerksspektakel veranstalten zu wollen, wurde tatsächlich der Nerv tausender Leute aus nah und fern getroffen – aber nicht aller Erwartungen erfüllt. „Unter See in Flammen haben wir verstanden, dass das Feuerwerk auf der anderen Uferseite gezündet wird und sich sowohl am Himmel entfaltet als auch im Wasser widerspiegelt“, monierte Beatrice Schubert aus Leipzig. Gemeinsam mit ihrer „Frauenclique aus Studienzeiten“ haben sie mit dem Besuch des Spektakels einen Grillabend in Brandis ausklingen lassen. „Ich bin extra aus Erfurt gekommen. Aber am Ende des Tages muss ich sagen, das hat sich echt gelohnt“, brach Sandra Haufe eine Lanze für die Veranstalter.

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Zauberhafte Eindrücke präsentierten die Macher der Veranstaltung „See in Flammen“ am Sonnabend in Naunhof. Mit verschiedensten Lichtinstallationen und Laserprojektionen brachten sie die Besucher zum Staunen.

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Für Sabrina Wild war die Lasershow das Nonplusultra. „Das mag jetzt superblöd klingen, aber ich habe so etwas noch nie live erlebt und kenne es immer nur vom Hörensagen. Was wir hier geboten bekommen haben, war einfach sensationell“, schwärmte die 35-jährige Hallenserin. Diese Einschätzung wusste Andy Baumann aus Liebertwolkwitz noch zu toppen. „Die Nachtflugshows mit LED beleuchteten Modellhubschraubern war überragend. Ich wusste gar nicht, dass so etwa möglich ist, echt geil“, sagte der 24-Jährige.

Wie die Flugkörper bei Tag aussehen und noch besser, wie sie fliegen, war bereits am Nachmittag live zu erleben. Das Modellflugteam „Heli-Doc-DD“ aus Dresden unter Leitung von Mario Haufe zeigte, wie man mit solchen Flugkörpern den Himmel erobert. Und dafür ließen die Piloten Christian Zoch und Tim Hennig sowie Tommy Kupke und Tony Haufe ihr Können so richtig raushängen. „Es stellt sich aber nicht die Frage, wie hoch die Helis fliegen können, sondern dürfen“, sagte Haufe. „Aber wie lange bräuchte ich, um so einen Hubschrauber so gekonnt in der Luft zu halten“, wollte Frank Ahnert von dem Pilot wissen: „Gegenfrage: Wie lange hast Du für deine erste Eins in der Schule gebraucht?“

Die Antwort auf diese Fragen ging dann im Geräusch aufheulender Motoren zweier Crossmaschinen unter, die sich für das nächste Highlight regelrecht warm machten. Der 27-jährige Martin Gläser aus Frankfurt/Oder und der fünf Jahre ältere Robert Naumann aus Eisleben zeigten mit ihren fliegenden Motorrädern eine atemberaubende Freestyle Motorcross Show. Das Erlebte zu beschreiben, wäre an dieser Stelle unmöglich. Man muss es live gesehen haben, wie die Jungs mit ihren Maschinen etwa sechs Meter hohe Rampen überflogen und dabei waghalsigste akrobatische Übungen zelebrierten. „Nicht wirklich zum Nachahmen geeignet“, fasste Robert Schmitzke bewundernd zusammen.

Weniger spektakulär ging es nachmittags auf dem restlichen Festgelände vor der Hauptbühne zu. Aber das, so Cheforganisator Marcel Schröder, sei so gewollt, denn es war ja auch ein Fest für die ganze Familie. Diese kamen mit Kind und Kegel und nutzten den vom optimalen Wetter begleiteten Tag, um sich zu amüsieren. Schausteller und sogenannte „Fress- und Naschbuden“ ließen dafür keine Wünsche offen.

Von Frank Schmidt

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