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Wurzen Neue Sportpark-Chefin setzt auf höhereAuslastung
Region Wurzen Neue Sportpark-Chefin setzt auf höhereAuslastung
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14:01 19.05.2015
Führt seit kurzem die Geschicke im Macherner Tresenwald: Tanja Modersohn will dem kommunalen Sporttempel an der B 6 mehr Leben einhauchen. Die 43-Jährige sammelte unter anderem schon Erfahrungen im Sporthotel Klingenthal und als Chefin einer Cateringfirma. Quelle: Thomas Kube

tet die 43-Jährige. Auf eine Ausschreibung der Gemeinde hin hatte sie sich beworben und mit ihrer Vorstellung überzeugt.

Die gebürtige Bornaerin verfügt über Erfahrungen im Eventmanagement und in der Gastronomie. Nach einer Lehre als Köchin zog es sie erst einmal in die Ferne. Erfahrungen sammelte Tanja Modersohn in Gastronomiebetrieben unter anderem an der Nordsee, in Bregenz sowie Berlin. Anschließend absolvierte sie ein Fachschulstudium, das mit dem Abschluss als Betriebswirtin für Hotellerie und Gastronomie endete. Im vogtländischen Klingenthal schnupperte sie schon einmal in die Verbindung von Sport und Gastronomie hinein. "Im dortigen Sporthotel war ich als Marketingleiterin tätig. Dort befand sich auch der Olympiastützpunkt der Nordisch-Kombinierten, die vom Hotel betreut wurden." Für Möwenpick am Leipziger Naschmarkt war Tanja Modersohn ebenso tätig. Hier war ihr Betätigungsfeld die Administration. Was es heißt, selbstständig in der Gastronomie seine Brötchen zu verdienen, teste die Leipzigerin ab 2003 umfänglich aus. Als Chefin einer Cateringfirma führte sie zuletzt die Cafeteria im Max-Planck-Institut und belieferte auch die Leipziger Tierkliniken. "Die Firma hatte vier Mitarbeiter. Wir haben Events für bis zu 400 Leute ausgerichtet."

Die Leitung des Macherner Sportparkes sei für sie nun eine völlig neue Herausforderung. "Mein Ziel ist es, die Einrichtung mit mehr Leben zu erfüllen." Die Vorzüge des Sporttempels an der B 6 gelte es noch mehr publik zu machen und durch neue Angebote für eine bessere Auslastung zu sorgen. Dass diese Aufgabe nicht einfach wird, ist der 43-Jährigen durchaus bewusst. "Als der Sportpark 1998 eröffnet wurde, waren die Bedingungen noch ganz andere. Inzwischen gibt es mehr Mitbewerber, die sich am Markt bewegen." Sehr zuversichtlich stimmt die neue Chefin das Engagement ihres Teams. "Die Motivation der Mitarbeiter ist sehr gut. Ich bin hier auf eine umheimlich engagierte Mannschaft gestoßen", berichtet Tanja Modersohn.

Insgesamt zehn Leute, davon die meisten in Teilzeit, würden den Betrieb des Sportparks absichern. Der Aufwand sei nicht zu unterschätzen. Immerhin müssten rund 4000 Quadratmeter Sportflächen in Schuss gehalten werden. Das erste größere Event des Jahres hat der Tresenwald mit den Hockey-Meisterschaften schon mit Bravour absolviert. "Das war eine wunderbare Sache", schwärmt Tanja Modersohn noch jetzt über volle Ränge. Ihr schwebt vor, die Auslastung unter anderem durch Betriebssportfeste und andere Firmenevents zu verbessern. "Dazu möchte ich den Kontakt mit den umliegenden Gewerbetreibenden intensivieren." Sie kann sich vorstellen, für diese Zielgruppe ganz gezielte Veranstaltungspakete zu schnüren. Auch die Vermietung der Halle gehöre weiter zum Programm.

"Gastronomisch muss sich natürlich noch einiges tun", weiß die Fachfrau. Ihr Traum wäre, Restaurant und Küche noch ansprechender zu gestalten. Hier dürfe es durchaus etwas repräsentativer zugehen, findet sie. "Wenngleich ich nicht vor habe, aus der Sportgaststätte ein teures A-la-Card-Restaurant zu machen." Die Angebote müssten schon zu der Einrichtung passen. Stärker beworben werden soll auch das Sonntagsbowling. "Die Offerte wird schon sehr gern genutzt, ist aber noch ausbaufähig." Auch an einem guten Zusammenspiel mit dem SV Tresenwald ist der neuen Leiterin gelegen. "Ich verfüge über Erfahrungen, wie man Events gastronomisch und kulinarisch betreut, die Sportler können ihrerseits Erfahrungen einbringen, wie sich ein neues Konzept umsetzen lässt. Auch als Mittler zwischen Verein und Gemeinde möchte ich gern fungieren."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.04.2015
Prenzel, Simone

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