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Neue Straßenmeisterei in Wurzen: Baufirmen auf der Zielgeraden

Fünf-Millionen-Investition Neue Straßenmeisterei in Wurzen: Baufirmen auf der Zielgeraden

Auf gute Arbeitsbedingungen können sich die Mitarbeiter der Straßenmeisterei in Wurzen freuen. Die Inbetriebnahme des neuen Domizils im Gewerbegebiet steht unmittelbar bevor.

Neubau der Straßenmeisterei in Wurzen. Der Kreis investiert hier fünf Millionen Euro.

Quelle: Thomas Kube

Wurzen. Schwere Technik ist derzeit am Rande des Gewerbegebietes Wurzen-Nord im Einsatz. Auf der Baustelle der neuen Straßenmeisterei herrscht rege Betriebsamkeit. Im Juli des vorigen Jahres war der Grundstein für das Domizil der Straßeninstandhalter gelegt worden. „Inzwischen sind alle Gebäude nahezu fertig“, berichtet Claudia Krause beim Gang übers Areal. Die Mitarbeiterin im Straßen- und Hochbauamt des Landratsamtes betreut das Vorhaben von den ersten Entwürfen bis zur Fertigstellung.

Neuer Standort günstig gelegen

Viele Jahre galt die Straßenmeisterei in der Domstadt als Problemfall. Die Mitarbeiter waren auf mehrere Adressen verteilt. An keinem der Standorte ließ sich sinnvoll eine Erweiterung bewerkstelligen. Deshalb fällte der Landkreis nach umfangreichen Gesprächen und Verhandlungen mit der Stadt Wurzen die Entscheidung, einen Neubau im Norden zu errichten – günstig gelegen zur Umgehungsstraße. Dafür erwarb er den Baugrund von der Kommune. Das Areal ist rund 12 500 Quadratmeter groß und liegt zwischen Schütz- und Bäßlerstraße.

Plan im Blick

Plan im Blick: Claudia Krause (l.) und Thea Günther betreuen den Neubau der Straßenmeisterei in Wurzen. In der künftigen Teeküche finden seit einiger Zeit die Bauberatungen statt.

Quelle: Simone Prenzel

Seit der Grundsteinlegung, bei der noch der damalige Landrat des Landkreises Leipzig, Gerhard Gey (CDU), zur Tat geschritten war, ging es Schlag auf Schlag. „Im Betriebsgebäude läuft bereits die Endreinigung“, erläutert Claudia Krause. Die Räumlichkeiten sind so gut wie bezugsfertig. Namensschilder weisen den Weg zum Chef der Truppe, Peter Schneider, aber auch zum Baumwärter. Auf zwei Etagen befinden sich Aufenthaltsbereiche, Garderoben, Sanitär- und Duschräume sowie eine keine Teeküche. Hier dominiert frisches Lindgrün an den Möbeln, während sich die Außenfassade farblich an die orange Kleidung der Beschäftigten anlehnt. Exakt 444 Quadratmeter misst das Betriebsgebäude. Auch die Maße der großen und der kleinen Fahrzeughalle sind mit 630 beziehungsweise 414 Quadratmetern stattlich. Hinzu kommt eine 500 Quadratmeter große Lagerhalle, die es auf eine Länge von 36 Meter bringt.

Salzbunker wird bis Jahresende fertig

Während vor der künftigen Waschanlage noch asphaltiert wird, sind vom Salzlager erst das Fundament zu sehen. „Gerade ist der Stahlbetonsockel fertig geworden“, erläutert Thea Günther vom Büro GD – Die Planer aus Leipzig, die das Bauvorhaben im Auftrag des Kreises begleitet. Ein Kran dreht sich weithin sichtbar, um die Stützen für die künftigen Silos aufzurichten. Gewaltige Holzkonstruktionen wurden dafür in den letzten Tagen angeliefert. Bei der Halle war es zu Verzögerungen gekommen, weil die Ausschreibung wiederholt werden musste. Deshalb wird der Salzbunker als letzte Einheit der Straßenmeisterei erst Ende des Jahres fertig. Die Halle soll Platz für 1200 Tonnen Trockensalz bieten. Zusätzlich werden hier die Winterdienstfahrzeuge mit Sole betankt. Dafür werden noch ein Soleerzeuger und ein Vorratstank installiert. Zum günstigen Sommerpreis wird das Salz für den kommenden Winter vorerst noch in Kornhain gebunkert.

„Die anderen Gebäude“, blickt Claudia Krause auf das Ende der Fünf-Millionen-Euro-Investition, „sollen voraussichtlich Ende Oktober in Betrieb genommen werden.“ Als eine der letzten Maßnahmen werden Pflanzarbeiten und die Gestaltung der Außenanlagen realisiert.

Von Simone Prenzel

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