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Neue Straßenmeisterei in Wurzen eingeweiht

Rechtzeitig vorm Winter Neue Straßenmeisterei in Wurzen eingeweiht

Über einen neuen Betriebssitz freuen sich die 27 Mitarbeiter der Straßenmeisterei Wurzen. Nach 18 Monaten Bauzeit wurde die moderne Anlage im Gewerbepark Wurzen-Nord am Mittwoch feierlich eingeweiht.

Böllersalut durch Betriebsleiter Peter Schneider zur Einweihnung der neuen Straßenmeisterei in Wurzen.

Quelle: Frank Schmidt

Landkreis Leipzig/Wurzen. Das aktuell größte Investitionsvorhaben des Landkreises fand am Mittwoch nach 18-monatiger Bauzeit seinen Abschluss. Im Gewerbegebiet Wurzen-Nord wurde die neue Straßenmeisterei der Domstadt feierlich eingeweiht. Im Auftrag des Landratsamtes entstand in der Bäßlerstraße auf rund 12 500 Quadratmetern ein Domizil, das keine Wünsche offen lässt - mit modernem Betriebsgebäude, großer und kleiner KfZ-Halle, Lager- und Schilderhalle und einem noch im Bau befindlichen Salzdepot.

Einer, der die Eröffnung seit fast zwei Jahrzehnten herbeisehnt, ist Peter Schneider, Chef der Straßenmeisterei. „Eigentlich kann ich es noch gar nicht so richtig fassen, dass der Tag der Einweihung nun da ist“, bekannte der 64-Jährige. Immerhin 20 Jahre sei über einen neuen Standort geredet worden.

Landrat Henry Graichen (CDU) erklärte, dass es trotz nicht optimaler Arbeitsbedingungen nie Klagen über den Winterdienst in der Region gab. „Deshalb gilt mein besonderer Dank den Mitarbeitern der Straßenmeisterei, die schon über viele Jahre ihre Aufgaben ordentlich erfüllen.“ Am neuen Standort stünden ihnen jetzt optimale Arbeitsbedingungen zur Verfügung. „Bisher waren die knapp 30 Mitarbeiter über mehrere Standorte verteilt“, erläuterte Graichen. Zu klein, die Gebäude zu alt, keine Erweiterungsflächen – lautete die Zustandsbeschreibung für die Domizile. „Auf dem neuen Areal sind wir endlich alle unter einem Dach“, freute sich Peter Schneider. Bisher sei die Straßenmeisterei auf drei Adressen verteilt gewesen. „Bei Wind und Wetter mussten wir unter freiem Himmel arbeiten. Bei Eiseskälte wurden die Fahrzeug teilweise schon früh um 3 angelassen, was natürlich für die Anwohner keine Freude war.“ Der neue Betriebssitz gilt unter anderem als geeignet, weil am Rande des Gewerbegebietes niemand um den Schlaf gebracht wird, wenn die Winterdienstflotte ausrückt. „Vor allem aber liegt das Domizil verkehrsgünstig. Von hier aus sind wir schnell auf der Wurzener Umgehungsstraße und müssen nicht mehr durch die Stadt“, lobte der 64-Jährige. Von Wurzen aus werden rund 310 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in Schuss gehalten. Im Umkreis von rund 20 Kilometern sind die Straßen-Instandhalter aktiv. Graichen hob hervor, dass die Investition reibungslos und ohne Kostenüberschreitung über die Bühne gegangen sei. „Von den 16 beteiligten Firmen kamen außerdem 14 aus Sachsen.“ Auch Wurzens Oberbürgermeister Jörg Röglin (parteilos) brachte seine Freude zum Ausdruck. „Als Autofahrer, der sich über freie Straßen freut. Aber auch als Stadtchef, dass dank Unterstützung unserer Verwaltung und des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr ein so optimaler Standort gefunden wurde.“

Möglich gemacht hatte die Investition ein Immobilientransfer zwischen Freistaat und Landkreis im Zuge der Verwaltungsreform. Das Land hatte dem Kreis die Liegenschaften der Straßenmeistereien in Borna, Wurzen und Großbothen überlassen, ebenso einen Teil des Vermessungsamtes in Borna. Dafür musste der Kreis keinen einzigen Cent zahlen. Im Gegenteil: Das Land legte noch 5,98 Millionen Euro drauf, um die einstigen Landes-Immobilien zu ertüchtigen. „Fünf Millionen dieser Summe flossen in den Neubau der Straßenmeisterei Wurzen“, erklärte Dirk Rasch, Abteilungsleiter für Straßen- und Hochbau der Kreisbehörde, am Rande der gestrigen Einweihung. „Mit dem noch verbliebenen Geld wollen wir perspektivisch auch die Straßenmeisterei in Borna angehen. Auch hier besteht Handlungsbedarf.“ Eine Zeitschiene zu dieser Investition könne er aber noch nicht nennen. Insgesamt unterhält der Landkreis vier Straßenmeistereien in Borna, Wurzen, Großbothen und Zwenkau.

Von Simone Prenzel

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