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Wurzen Neues Gewand für den Wettinerplatz
Region Wurzen Neues Gewand für den Wettinerplatz
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14:40 19.05.2015
So soll der Wettinerplatz ins Zukunft aussehen: Start der Bauarbeiten ist für März 2015 geplant, die Fertigstellung bereits für Mitte Juli. Quelle: Grafik Stadtverwaltung Wurzen

Die Vorplanungen zum Umbau des Areals laufen bereits auf Hochtouren. Vorige Woche zurrten zunächst einmal die Mitglieder des Technischen Ausschusses im Stadtrat die Fixpunkte des Vorhabens fest. Immerhin hatte die Stadtverwaltung gleich mehrere Spielarten in petto, wie Bürgermeister Gerald Lehne (CDU) im Nachgang bestätigte. "Unser Fachamt prüfte das Projekt nach verschiedenen Varianten, darunter eben auch die Möglichkeit eines Kreisverkehrs." Letztlich gaben die Parlamentarier der aktuellen Form (siehe Grafik) den Vorzug - "aufgrund der eindeutigen Verkehrsführung".

Dies, so Lehne, sei aber nur ein Vorteil. Denn der Favorit käme insbesondere den Gewerbetreibenden vor Ort entgegen. "Mit einem Kreisel wären nämlich keineswegs so viele Parkplätze entstanden wie im Augenblick." Zu den Details des Projektes sagte der Stadthaus-Vize: "Dank des Umbaus kann zum Beispiel die Kantstraße wieder besser verkehrstechnisch eingebunden werden. Das heißt, sie wird dann von beiden Seiten befahrbar sein. Es entstehen Parkbuchten, die in den Plänen rot gekennzeichnet sind, sowie Grün im Chausseebereich." Darüber hinaus erhält die Karl-Marx-Straße eine Verkehrsinsel samt Fußgängerüberweg und natürlich glatten Asphalt. "Die Gesamtkosten beziffern sich auf 620 000 Euro", so Lehne. Jedoch hilft bei der Finanzierung der Investitionszuschuss für den Sachsentag von 450 000 Euro. 200 000 Euro davon will das Stadthaus in die Sanierung schießen, 130 000 selbst in die Hand nehmen und zudem noch 290 000 Euro an Straßenbau-Fördergeldern akquirieren.

Spätestens im Herbst müssen Zahlen und Pläne in Sack und Tüten sein. Im Winter erfolge die Ausschreibung und im März 2015 der Spatenstich. "Da der Wettinerplatz und die Marl-Marx-Straße stark frequentiert werden, laufen die Arbeiten parallel." Voraussichtlich bis zum 15. Juli, so Lehne zum engen Zeitkorsett, da sechs Wochen später bereits der Bär auf dem Terrain steppen soll. Schließlich sei die Fläche mit der Wettinsäule ein Bühnenstandort und Publikumsmagnet - allerdings ohne Obelisk. Der Stein aus dunkelgrünem Syenit, der an die Gefallenen des Krieges 1870/1871 erinnert und an das 800-jährige Regierungsjubiläum der Wettiner in Sachsen im Jahre 1889, wird erst nach dem Festwochenende auf seinen angestammten Platz gesetzt. Kai-Uwe Brandt

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.02.2014
Kai-Uwe Brandt

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