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Omas Küchenbüfett als kunstvoller Abschluss

Omas Küchenbüfett als kunstvoller Abschluss

Gut ein Dutzend Jugendliche aus dem israelischen Lehavim, einer Stadt in der nördlichen Wüste Negev, waren für fünf Tage zu Gast in Brandis. Die Teenager haben damit einen Besuch von Schülern aus Brandis und Umgebung erwidert, die bereits während der Winterferien im Nahen Osten weilten und dort unter anderem die Stadt Jerusalem und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besuchten.

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Krönender Abschluss: Dieses Küchenbüfett aus Omas Zeiten haben die Jugendlichen gemeinsam als Kunstwerk gestaltet und im Rathaus Brandis enthüllt.

Quelle: Frank Schmidt

Brandis. Als Initiator sowie Organisator des länderübergreifenden Jugendaustausches hat sich das Flexible Jugendmanagement (FJM) des Kinder- und Jugendrings im Landkreis Leipzig engagiert.

"Höhepunkte, so denke ich im Namen aller Beteiligten sprechen zu können, sind die vielen Stunden gewesen, die die Jugendlichen aus beiden Ländern zusammen verbracht haben. Zum Beispiel am Abend in den Gastfamilien der deutschen Teilnehmer", bilanziert Andreas Rauhut vom FJM. Aber auch im Programm sind Akzente gesetzt worden. "Hier haben wir eine Stadttour durch Leipzig gemacht, um auf das jüdische Leben vor 70 Jahren in der Messestadt aufmerksam zu machen. Und nicht zuletzt mit diesem Jugendaustausch wird ein Stück weit davon wieder lebendig." Dazu beigetragen haben Gespräche mit den israelischen Jugendlichen, um in Erfahrung zu bringen, ob es in ihrer Familiengeschichte möglicherweise irgendeine Verbindung zu Vorfahren aus Leipzig oder überhaupt aus Deutschland gibt. Zum Programm gehörte ein Besuch der Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Was einst Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald war und unter dem Decknamen "Arbeitslager" geführt wurde, habe die Jugendlichen beeindruckt. Denn: "Ein wahnsinnig riesiger Stollen, in dem Zwangsarbeiter, darunter auch viele jüdische Menschen, bei nur acht Grad Celsius die V 1-Raketen bauen mussten und monatelang nicht das Tageslicht gesehen haben. Hier sind ja auch an die 20 000 Opfer zu beklagen", berichtet Rauhut über die "Erlebnisse am Originalschauplatz der Naziverbrechen". Allerdings waren auch Spaß und Action angesagt, so beim Bau von Flößen, die anschließend im Wettrennen getestet wurden. Als Sieger hat man den Teamgeist ermittelt.

Bunt und lustig sei es ebenso beim Gestalten eines Kunstobjektes geworden. Ein altes Küchenbüfett aus Omas Zeiten wurde aufgehübscht. Übrigens unter künstlerischer Leitung von Renan Ran Harari, einem israelischen Künstler, der seit gut vier Jahren in Leipzig lebt und arbeitet. Das Kunstwerk als krönendes Abschlussprojekt steht im Rathaus, wo es eingeweiht worden ist.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.07.2015
Frank Schmidt

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