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Parthenaue soll von B 87n verschont werden

Parthenaue soll von B 87n verschont werden

Die Kritiker der B 87 n haben einen ersten Teilerfolg errungen: Die autobahnähnliche Trasse kann nach Meinung des Regionalen Planungsverbandes nicht durch die Parthenaue führen.

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Aufmerksamkeit bei den Interessenten zur Planung der B 87n im Naunhofer Ratssaal.

Quelle: Ralf Zweynert

Naunhof. Die Pläne zur Teilfortschreibung des Regionalplanes werden neu ausgelegt.

Unter Vorsitz von Landrat Gerhard Gey tagte der Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbandes Westsachsen gestern Nachmittag im Naunhofer Rathaus. Wichtigste Botschaft für die rund 60 erschienenen Bürger: Die Regionalplaner schlagen vor, auch andere Alternativen als die vom Autobahnamt vorgeschlagenen zu untersuchen. Als bevorzugt gilt eine Variante nördlich der bestehenden B 87, erklärte Andreas Berkner, Leiter der Regionalen Planungsstelle. Vor diesem Hintergrund müsse der Untersuchungskorridor in Richtung S 4 im Abschnitt zwischen Eilenburg und Krostitz aufgeweitet werden. Für nicht durchsetzbar halten die Planer eine Trasse quer durch die Parthenaue zwischen Panitzsch und Taucha. Die hohe Siedlungsdichte spreche hier ebenso gegen das Straßenbauvorhaben wie der Schutzstatus als FFH-Gebiet. Für den Fall, dass sich die bevorzuge Trasse nördlich der B 87 nicht verwirklichen lasse, müsse auf jeden Fall ein Durchschneiden der Parthenaue ausgeschlossen werden. Dies könne bedeuten, dass notfalls bereits bestehende Parthequerungen, entweder bei Taucha oder die neue B 6 zwischen Panitzsch und Borsdorf, genutzt werden müssten.

Die Vertreter der Planungsstelle betonten, dass sich Interessen der Stadt Leipzig nicht negativ auf die ganze Region auswirken dürften. „Wir können die Besorgnisse besonders in Taucha und Borsdorf nicht hintenan stellen, nur um Leipziger Verkehrsprobleme zu lösen“, erklärte Berkner. Gleichzeitig machte er deutlich, dass der Regionale Planungsverband nicht über konkrete Trassen zu entscheiden habe. „Wir haben nur die Möglichkeiten ausgeschlossen, die am konfliktträchtigsten sind, so dass man sie nicht guten Gewissens weiter verfolgen kann.“ Mathias Leutert, Vorsitzender der Bürgerinitiative zum Erhalt der Parthenaue, begrüßte zwar die Änderungen: „Es ist aber nicht einzusehen, wieso der Untersuchungsraum im Süden nicht ganz gekappt wird“, kritisierte der Panitzscher. Die BI habe nach wie vor den Eindruck, dass das Autobahnamt seine Ansichten durchdrücken wolle und das ganze interessengeleitet sei. Leuterts Fazit: „Wir werden die Verwaltungsverfahren auf jeden Fall weiter sehr kritisch begleiten.“

Der Planungsverband tagt dazu das nächste Mal am 23. April – dann geht es in Leipzig um die knapp 2000 privaten Einwendungen.

Simone Prenzel

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