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Wurzen Polizei stellt Kriminalitätsstatistik im Lossatal vor
Region Wurzen Polizei stellt Kriminalitätsstatistik im Lossatal vor
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17:00 16.11.2016
Gut die Hälfte aller Straftaten wird von der Polizei geklärt – in vielen Fällen klicken die Handschellen. Quelle: Foto: dpa
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Lossatal/Hohburg

Genau 24 Straftaten weniger als im Vorjahr weist die Kriminalstatistik 2015 der Polizeidirektion Leipzig für die Flächengemeinde Lossatal mit Ortsteilen auf. Zur jüngsten Sitzung des Gemeinderates stellte Falk Donner, Leiter des Polizeireviers Grimma, das Zahlenpapier im Steinsaal des Kulturhauses „Zur Hohburger Schweiz“ dem parlamentarischen Podium vor.

Demnach betreue das Revier eine 850 Quadratkilometer große Fläche mit 112 900 Einwohnern. Insgesamt, so Donner, wurden 2015 im Landkreis Leipzig 15 847 Straftaten (2014 – 17 305) registriert, die Aufklärungsquote betrug 51,3 Prozent (52,7 Prozent). Für das Lossatal zählten die Ordnungshüter 124 Delikte und damit 24 weniger als 2014. Veränderungen gab es laut Donner zudem in den einzelnen Straftatgruppen. Zum Beispiel stieg der Wert bei sogenannten Rohheitsdelikten von 24 Fällen (2014) auf 30 an. Unter Rohheitsdelikten fasst die Polizei solche Straftaten wie Körperverletzung, Raub und die Verletzung der persönlichen Freiheit zusammen. Einen Rückgang verzeichnete das Revier hingegen bei Betrug und Sachbeschädigung. Die Statistik für das Lossatal im Einzelnen: Diebstahl – 45 Fälle (2014 – 45), Betrug – sechs (10), Sachbeschädigung – 20 (29) sowie Rauschgift – ein Fall (2). Zum Abschluss seines Vortrages ging Donner noch einmal kurz auf die Bürgerpolizisten ein. Aus seiner Sicht habe sich deren Arbeit vor Ort bewährt, was Bürgermeister Uwe Weigelt (SPD) bestätigte.

Wenig später absolvierten die Volksvertreter ihr obligates Abendprogramm, wozu unter anderem die Verabschiedung einer Satzung über die Erhebung von Gebühren im Bestattungswesen gehörte. Jenes Statut gilt ab 1. Januar 2017 für die Friedhöfe Hohburg, Lüptitz und Kühnitzsch sowie für die Feierhallen der Gemeinde Lossatal. Mit dem neuen Jahr erhebt die Gemeinde danach 753,07 Euro für ein Erdreihengrab (Zeitraum 20 Jahre) sowie 482,68 Euro für ein Urnenreihengrab (20 Jahre). Die Benutzungsgebühren in den Feierhallen fallen von Ortschaft zu Ortschaft unterschiedlich aus – von 170 Euro in Hohburg, Großzschepa oder Dornreichenbach bis 60 Euro in Thammenhain und Meltewitz .

Gleichfalls ab Januar in Kraft tritt mit dem Ja-Wort des Gemeinderates eine druckfrische Satzung zur Regelung von Kosten für die Leistungen der freiwilligen Feuerwehr. Dabei werden die Personalkosten nach den jeweiligen Einsatzstunden berechnet. Pro Stunde und Kamerad schreibt die Richtlinie 31,65 Euro fest und zugleich die Stundensätze für Geräte und Ausrüstungsgegenstände. Beide Vorschriften passierten den Gemeinderat ohne Veto und Enthaltung. Wie auch der Wirtschaftsplan 2017 für den kommunalen Wirtschaftsbetrieb Lossatal. Die Eckpunkte des Erfolgs- und Liquiditätsplans erläuterte Betriebsleiter Gerhard Winkelmann den Mandatsträgern. Zum Ende der Tagung verabschiedeten die Kommunalpolitiker noch eine Spendenliste in Höhe von 500 Euro für die Bergweihnacht am 4. Dezember in Hohburg. Wie Hauptamtsleiterin Heike Markus mitteilte, füllte sich der Topf dank freiwilliger Unterstützer auf bislang circa 3000 Euro.

Von Kai-Uwe Brandt

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