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Wurzen Potenzialanalyse an der Mittelschule Falkenhain
Region Wurzen Potenzialanalyse an der Mittelschule Falkenhain
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05:00 24.03.2011
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In Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk Bau Sachsen (BFW) startet die ländliche Bildungsstätte damit ein Pilotprojekt zur Berufsorientierung. Ersten Kontakt mit der Leipziger Einrichtung hatten die Falkenhainer im vergangenen Jahr. In den Werkstätten in der Heiterblickstraße nutzten Neuntklässler die Gelegenheit, sich praktisch mit Bauberufen auseinanderzusetzen, Fliesen zu legen und Stein auf Stein eine Mauer zu bauen. Der Tag, so Fachlehrerin Katja Möbius, hätte alle begeistert und ihnen die Möglichkeit gegeben, nachhaltig neue Erfahrungen zu sammeln. Möbius engagiert sich an der Schule für Berufsorientierung und hat jetzt auch Daniela Hausenberg vom BFW für die Potenzialanalyse in den drei siebenten Klassen nach Falkenhain geholt.

Einen Tag lang stehen in der Schule Selbsteinschätzungen der Interessenlage nach Fragebogen auf dem Programm, werden bei Rollenspielen und kniffligen Aufgaben Sozialverhalten, Kommunikationsfähigkeit und Teamwork auf den Prüfstand gestellt. Eine weitere Staffel führt die Schüler zum BFW nach Leipzig, wo sie in den Werkstätten zum Aufdecken beruflicher Kompetenzen und verborgener Talente spielerisch verschiedene Berufsfelder erkunden. Dazu gehöre das Feilen eines Fisches aus Spanplatte, auch das Biegen von Draht, der Umgang mit der Nähmaschine, Linienzeichnen ohne Hilfsmittel, das Sortieren von Schrauben und Karteikarten. Am Ende stehe eine individuelle Auswertung.

„Es ist ganz wichtig, dass die Schüler ihre Interessen durchleuchten, um den richtigen Beruf zu finden, der sie ihr ganzes Leben begleitet", findet Möbius. „Die Jungen und Mädchen sind mit Begeisterung bei der Sache und ich bin überzeugt, dass sie damit eine echte Orientierung haben", verspricht sich Möbius viel von der Potenzialanalyse. Bei den angewandten Verfahren fließen viele Entscheidungen der Schüler ohne Kalkül, ganz aus dem Bauch heraus ein. Ab der achten Klasse, und das beginne schon bei der Entscheidung für ein Schülerpraktikum, könnten die Jungen und Mädchen nach der Analyse viel zielgerichteter ihre berufliche Perspektive angehen.

Ingrid Leps

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