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Wurzen Premiere für Neujahrsempfang in Brandis
Region Wurzen Premiere für Neujahrsempfang in Brandis
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16:49 24.01.2014
Darauf hat Brandis viele Jahre gewartet: Zwei kurzweilige Stunden waren am Donnerstag im Forum der Oberschule der Würdigung verdienstvoller Ehrenamtlicher gewidmet. Quelle: Andreas Röse

Am Donnerstag lud der 51-Jährige erstmals zu einem Neujahrsempfang ins Forum der Oberschule ein. In vier Kategorien wurde der neu geschaffene Brandiser Ehrenamtspreis verliehen.

"Wir möchten mit dieser Veranstaltung ein Zeichen setzen, dass wir Brandis als eine Stadt des Miteinanders verstehen, eine Stadt, die lebens- und liebenswert ist, eine Stadt, für die man sich gerne einbringt, weil man sich mit ihr identifiziert", stellte Jesse seiner Rede voran. Die rund 140 Gäste des Neujahrsempfangs würdigte der Stadtchef als aktive Mitgestalter und lud sie ein, gemeinsam ein Zukunftsbild zu entwerfen, "wohin wir uns als Stadt entwickeln wollen". In vielen Bereichen sei man gut aufgestellt, einiges müsse aber auch hinterfragt, gegebenenfalls neu justiert werden.

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Der gebürtige Bremerhavener - erst seit letzten August im Amt - konnte bereits einiges vorweisen. In Waldpolenz sei endlich ein wichtiger Durchbruch gelungen. "Hier werden wir noch in diesem Jahr alte Flugplatz-Ruinen abreißen und die Fläche renaturieren." Auch für die Gestaltung des Stadtparkes seien erste Planungsschritte beauftragt. Verbesserungen gelte es beim Standortmarketing sowie der Außendarstellung der Kommune zu erreichen. Das Rathaus habe sich deshalb nicht nur mit einer neuen Mitarbeiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verstärkt, man wolle generell transparenter arbeiten. "Denn", kam Jesse auf seinen Appell zum Mitgestalten zurück, "nur wer gut informiert ist, kann sich als Bürger auch einbringen." Besonders was die Profilierung des Wirtschaftsstandortes anbelangt, sieht Jesse Luft nach oben. Hier werde man mit Unternehmen, der Stadt Leipzig und der neuen Wirtschaftsförderungsgesellschaft noch viel intensiver ins Gespräch kommen müssen.

Auch die Verwaltung sei gefordert, sich neuen Herausforderungen zu stellen. In Sachen Bürgerfreundlichkeit verkündete Jesse eine kleine Revolution: Ab 1. Februar ist das Rathaus jeden Dienstag bis 19.30 Uhr geöffnet, außerdem zusätzlich jeden vierten Samstag im Monat. Ein weiteres Versprechen gab Jesse zur Bearbeitung von Bürgeranliegen ab. Künftig soll auf Eingaben oder Anfragen innerhalb von fünf Arbeitstagen eine Reaktion erfolgen. "In dieser Zeit ist das Problem natürlich nicht immer gelöst. Aber der Bürger hat Klarheit, dass und von wem sein Anliegen bearbeitet wird."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.01.2014

Simone Prenzel

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