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Wurzen Rastplatz am Radweg
Region Wurzen Rastplatz am Radweg
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15:13 26.04.2010
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„Mit diesem Rastplatz wird die Region auf jeden Fall noch ein Stück attraktiver", unterstrich Rosenthal – „zudem für die nötigen Informationen für Radler und Wanderer gesorgt ist, die eine übersichtlich gestaltete Schautafel bereit hält. Finanziert wurde sie aus den kommunalen Umlagen Straßen begleitender Radwege. Ihre 18 Schwestern stehen in Naunhof, Borsdorf, Großpösna oder Zwenkau", zählte Rosenthal nur einige der Schautafeln in Mitgliedskommunen des Grünen Rings rund um Leipzig auf. Mit der einheitlichen Beschilderung sei die Voraussetzung für die Erschließung der Kulturlandschaft durch einen sanften Tourismus gegeben.

Während der Innere Grüne Ring vor allem durch die Ortsteile an Leipzigs Stadtgrenzen führt, verbindet der Äußere Grüne Ring symbolisch die Orte auf einer Länge von etwa 160 km. Er kreuzt und quert dabei andere regionale Radrouten wie Elster-Radweg, Parthe-Mulde-Radroute, Pleiße-Radweg und Neuseenlandroute. Man kann historisch und kulturell Sehenswertes in der Region genießen und den spannenden Landschaftswandel erleben, so Rosenthal. Dabei könne die Stadt Brandis, die seit 2006 Mitglied des Grünen Rings ist, viel touristisches Potential einbringen, ergänzte der Brandiser Bürgermeister und nannte unter anderem den Kohlenberg: „Die höchste Erhebung innerhalb des Grünen Rings". Wie wichtig der Beucha-Brandiser-Lückenschluss für das Gesamtprojekt Grüner Ring sei, betonte auch Gerhard Langner von dessen Geschäftsstelle. Langer kann es wohl besonders gut einschätzen: Der Geschäftsführer wohnt in Albrechtshain. Viel mit dem Rad in Stadt und Land unterwegs ist auch Niels Gormsen – GRL-Ehrenmitglied und ehemaliger Stadtbaurat von Leipzig.

Für den Naturfreund war es keine Frage, dass er den neuen Rastplatz mit einweihte. „Der Standort wird aufgewertet", freute sich auch Hans Ross: „Ich sehe ja, wie rege der Radweg genutzt wird. Schade nur, das er nach der Tankstelle Richtung Brandis aufhört", bedauert der Vorsitzende des Ortschaftsrates Beucha. „Vor allem für die Kinder, muss die Beuchaer Straße an dieser Stelle sicherer werden", unterstrich Ross. Bei aller Freude über den neuen Rastplatz dürfe das nicht vergessen werden. Freude an dem von der Beuchaer Landschaftsarchitektin Corina Krahnstöver liebevoll gestaltetem Rastplatz hatten auch die Radler vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC).

„Wir sind heute Früh in Leipzig gestartet", erzählte Gottfried Stier, während er sich einen Imbiss schmecken ließ. Nach der Stärkung radelte die ADFC-Gruppe wieder los: Die Brandiser Stadtkirche besichtigen.

Ingrid Hildebrandt

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