Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen Regionalbus Leipzig rüstet Fahrzeuge mit WLAN aus
Region Wurzen Regionalbus Leipzig rüstet Fahrzeuge mit WLAN aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 07.08.2017
Aufkleber am Bus. Quelle: Regionalbus
Anzeige
Landkreis Leipzig

Aufkleber machen auf das Angebot aufmerksam: Seit Montag verfügen zehn Fahrzeuge der Regionalbus Leipzig GmbH über kostenfreies WLAN. Im Zuge des Fahrplanwechsels liefert das kreiseigene Unternehmen mit Sitz im Bennewitzer Ortsteil Deuben seinen Fahrgästen diesen neuen Service.

„Für ein modernes Busunternehmen gehört diese Facette einfach dazu“, erklärt Firmensprecher Thomas Fröhner. Für die Startphase wurden besonders stark frequentierte Linien wie die Verbindung zwischen Grimma und Wurzen so­wie Linien in Markkleeberg ausgewählt. „Erfahrungen wollen wir aber auch auf schwach genutzten Linien sammeln.“

Die Offerte mache die Fahrten künftig noch komfortabler und ermögliche allen Reisenden ein Infotainment nach Belieben, so der Sprecher weiter. Zur Nutzung bedürfe es lediglich eines internetfähigen Handys, Smartphones oder Tablets. Nach dem Einschalten der WLAN-Funktion erscheine der Verbindungsvorschlag „WLAN im Bus“. Dieser könne dann direkt ausgewählt werden. Ein Passwort sei dazu nicht erforderlich.

Moderne WLAN-Router machen den neuen Service möglich. Über die technischen Voraussetzungen verfügen die Fahrzeuge bereits. So hatte das Unternehmen schon vor Jahren in ein System investiert, um eine dynamische Fahrgastinformation anzubieten. Effekt ist nicht nur die Bedienung elektronischer Anzeigetafeln, die an den Haltestellen in Echtzeit über die tatsächliche Ankunfts- und Abfahrtszeit der Busse informieren, sondern nun eben auch die WLAN-Nutzung.

Ob der Versuch weitergeführt wird, soll nach einer noch nicht näher terminierten Testphase entschieden werden. Ebenso, ob in Zukunft weitere Busse mit WLAN durch den Landkreis rollen. „Je nachdem, wie die Erfahrungswerte im realen Betrieb ausfallen, werden wir diese Fragen entscheiden“,so Fröhner.

Für die Passagiere sind diese Busse von außen gut zu erkennen. Ein Aufkleber mit WLAN-Symbol in Orange ist an der ersten Bustür angebracht. „Einsteigen und lossurfen“, heißt es hier. Zudem bewerben die Busse den Service mit einer auffälligen Heckgestaltung.

Als langfristiges Ziel gilt die Ausrüstung der gesamten Fahrzeugflotte von Regionalbus Leipzig, damit alle Fahrgäste nicht nur auf den Landstraßen, sondern ebenso auf Datenautobahnen unterwegs sein können, so das Unternehmen. Reisende würden diesen Service mit Recht erwarten, heißt es. „So kann man zum Beispiel im Bus bequem seine E-Mails lesen und anderweitig im Internet unterwegs sein“, erläutert Fröhner. Eine Begrenzung der Datenmenge gibt es nicht, erklärt er auf Nachfrage. „Mit großen Uploads sollte man das System aber nicht überstrapazieren“, so der Sprecher.

„WLAN“ ist die gängige Abkürzung für Wireless Local Area Network und bezeichnet ein drahtloses lokales Funknetz mit einer relativ hohen Übertragungsrate für Daten und größerer Reichweite und Sendeleistung. Damit sei es möglich, während der Fahrt alle gängigen Verkehrsinformationen im Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes online abzurufen.

Von Simone Prenzel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bewohner der Innenstadt müssen sich aufgrund des siebenten Ringelnatzlaufes am Sonntag auf Verkehrseinschränkungen einrichten. Die Laufstrecke und die Straßen um den Marktplatz in Wurzen werden gesperrt sein.

07.08.2017

Ihre Landschaften zerfließen in Licht und Nebel. Sie scheinen im Banne eines flüchtigen Augenblicks, der sich für immer auf die Netzhaut brennt. Die Leipzigerin Katja Enders, Schülerin von Arno Rink und Wolfram Ebersbach, stellt seit Sonntag in der Panitzscher Kirche Gemälde und Grafiken aus.

10.08.2017

Erstmals hat sich die sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration über das aktuelle Integrationsprojekt des Regionalverbandes der Kleingärtner Muldental informiert. Die Dachorganisation stellt Asylbewerber-Familien verwaiste Parzellen zur Verfügung, braucht aber dafür mehr Unterstützung.

09.08.2017
Anzeige