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Wurzen Regionalverein kümmert sich um Areal am Macherner Mühlteich
Region Wurzen Regionalverein kümmert sich um Areal am Macherner Mühlteich
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13:33 23.02.2018
Der Mühlteich in Machern ist durch angrenzende Grundstücke derzeit kaum für Spaziergänger und Naturfreunde öffentlich zugänglich. Auf Initiative des Regionalvereins soll sich das ändern. Quelle: Foto: Thomas Kube
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Machern

Der Mühlteich in Machern ist durch angrenzende Grundstücke derzeit kaum für Spaziergänger und Naturfreunde öffentlich zugänglich. Das soll sich schon bald ändern. Auf Initiative des Regionalvereins Machern soll ein kleines, momentan verwildertes Areal am Westufer aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. „Da es sich um ein kommunales Grundstück handelt, können wir hier aktiv werden“, verrät Manfred Lukaseder, der stellvertretende Vereinsvorsitzende bei einer Begehung vor Ort.

Mit zahlreichen Arbeitseinsätzen wollen die Vereinsmitglieder das Gelände wieder begehbar machen. „Das gestaltete sich anfangs als nicht ganz unkompliziert, da es am Rande des Macherner Landschaftsparks liegt und deshalb eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung eingeholt werden musste“, weiß Hanka Lesser, Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung und zugleich auch Vorstandsmitglied im Verein. Geschaffen werden soll eine fußläufige Verbindung vom Park über die Seestraße bis hin zur Goethestraße. Definitiv aber nur für Fußgänger und nicht jeglichen Fahrzeugverkehr. Diverse Sitzmöglichkeiten aus Naturholz sollen zum Verweilen einladen. Selbst im Winter kann das Areal als Aufenthaltsbereich genutzt werden, wenn der zugefrorene Teich mal wieder zum Schlittschuhlaufen genutzt werden kann. „Das ganze Vorhaben wird etwa 16 000 Euro kosten und zu 80 Prozent über das Leader-Programm gefördert. Die restliche Summe muss der Verein als Eigenanteil aufbringen“, betonte der Vereinsvorsitzende Mathias Zschiebsch. Über die Mitgliedsbeiträge wäre das nicht zu finanzieren. Deshalb kommt hier der Erlös vom Verkauf des Heimatbuches zum Einsatz. Darüber hinaus konnte auch Stromanbieter Envia M mit ins Boot geholt werden. Dessen Mitarbeiterin Konstanze Lange übergab einen Scheck in Höhe von 750 Euro. Dieses Geld wird allerdings zur Anfertigung und Montage von Lehr-Schautafeln genutzt werden. Damit Spaziergänger künftig etwas mehr über Flora und Fauna aus diesem Gebiet erfahren.

Von Thomas Kube

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