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Wurzen Reinigung und Pflege der Gehege – Azubis packen im Gnadenhof Lossa mit an
Region Wurzen Reinigung und Pflege der Gehege – Azubis packen im Gnadenhof Lossa mit an
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03:10 16.03.2018
Mehr als nur ein Herz für Tiere: Sylvia Zepp (l.) vom Gnadenhof Lossa bekommt von Azubi Nancy Werther im Rahmen eines Projekttages Unterstützung in der Tierpflege. fsw - Frank Schmidt - MTL - BOG Quelle: Frank Schmidt
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Thallwitz/Lossa

„Ich habe den Gnadenhof hier in Lossa mal an einem Wochenende besucht und war echt begeistert von der Arbeit der Menschen hier, die sich ehrenamtlich sonnabends und sonntags engagieren“, schildert Annett Zieger von der Stiftung Bildung Handwerk (SBH) Süd-Ost Wurzen mit einer gehörigen Portion Wertschätzung ihre Eindrücke, die sie vom Gnadenhof gewann, der vom „Verein zum Wohl der Tiere“ betrieben wird. Deshalb stieß Annett Zieger bei den Auszubildenden in ihrer Bildungseinrichtung auf offene Ohren, einen Projekttag im Gnadenhof zu absolvieren. Mit dem Ziel, „Kompetenzen zu stärken und sich als Team noch besser zu finden.“Am Montag war es soweit – und so haben sich die jungen Leute zwischen 17 und 23 Jahren die Ärmel hochgekrempelt, die sich sonst mit einer überbetrieblichen Ausbildung als Verkäufer und Verkaufsfrau im Einzelhandel ausbilden lassen, ein berufsvorbereitendes Jahr oder auch ein Praktikum absolvieren.

Mehr als nur ein Herz für Tiere: Sophia Item (l.) und Annett Zieger von der Stiftung Bildung Handwerk (SBH) Süd-Ost Wurzen kümmern sich auf dem Gnadenhof Lossa im Rahmen eines Projekttages um das Kaninchen namens Nicol und seine Artgenossen im Stall. Quelle: Frank Schmidt

Für die Vereinschefin Katrin Schumann kommt so eine Unterstützung gerade recht. „Wir als Verein sind sehr dankbar für jedwede Hilfe, egal ob durch andere Vereine oder wie in diesem Fall durch Jugendliche. Noch dazu, wenn uns die Grippewelle personell sehr schwächt, da können wir jede helfende Hand gut brauchen.“ Auf der Agenda des Tages stehen vor allem die Reinigung und Pflege von Tiergehegen der Katzen und Kaninchen. Entmisten, kompostieren, neu einstreuen - halt das ganze Programm. Natürlich verbunden mit kleinen Kuschel- und Streicheleinheiten für die Vierbeiner. Außerdem werden Räumlichkeiten soweit vorbereitet, dass zum Ende der Woche Vierbeiner aufgenommen werden können, die als Tierabgabe aus privaten Zwangsumständen über das Veterinäramt des Landkreises an den Gnadenhof vermittelt worden sind.

Andere Azubis übernehmen handwerkliche Tätigkeiten, wie das Zusammenbauen von Katzenbäumen, was ganz einfach liegen geblieben sei. Positiver Nebeneffekt für den Tierschutzverein ist, dass er mit seinem Gnadenhof als Heimstätte für Tiere so im Gespräch bleibt. „Wir wissen, dass solche Projekttage natürlich über die Teilnehmer nach außen transportiert werden. Also auch von den Azubis, oder von Schülern, die noch diese Woche zum Praktikum kommen. Aber auch von Menschen, die hier ihre Sozialstunden ableisten müssen“, sagt Katrin Schumann. Für letztere Personengruppe hat der Verein eine besondere Botschaft. „Uns ist nicht wichtig zu erfahren, warum sie hier ihre Sozialstunden machen müssen. Vielmehr bieten wir ihnen die Chance, mit Tieren vielleicht besser zurechtzukommen, was ihnen im Umgang mit anderen Menschen nicht so gelingt. Und da haben wir schon positive Feedbacks bekommen“, freut es die Vereinschefin.

Von Frank Schmidt

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