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Richtfest in Wurzen: Oberbürgermeister Röglin schlägt den letzten Nagel ein

Friedrich-Ebert-Straße 11 Richtfest in Wurzen: Oberbürgermeister Röglin schlägt den letzten Nagel ein

Etwas über ein Jahr nach der schweren Explosion im Mehrfamilienhaus Friedrich-Ebert-Straße 11 feierte die Wurzener Gebäude- und Wohnungsgesellschaft (WGW) jetzt das Richtfest. Aufgrund der Schäden musste das Objekt abgerissen und neu aufgebaut werden. Die WGW investierte anderthalb Millionen Euro.

Gemeinsam mit Gästen und Handwerkern feierte Peter Sauer (r.), Geschäftsführer der Wurzener Gebäude- und Wohnungsgesellschaft mbH, das Richtfest in der Friedrich-Ebert-Straße 11. Hier entstehen bis Ende des Jahres acht moderne Wohnungen.

Quelle: Kai-Uwe Brandt

Wurzen. „Auf diesem Platz, wie ihr hier seht, das schöne neue Wohnhaus steht, War, wie ihr alle selber wisst, ein Altes vor nicht langer Frist“ – mit diesen Worten eröffnete Olaf Weber von der Zimmerei Weber aus Luppa den offiziellen Teil des Richtfestes für das Objekt in der Friedrich-Ebert-Straße 11. Der Geschäftsführer der Wurzener Gebäude- und Wohnungsgesellschaft mbH (WGW), Peter Sauer, hatte seine Gäste eingeladen, um gemeinsam mit ihnen „den ersten Neubau seit Gründung der WGW“ zu feiern. Dem allerdings tragische Umstände – eine Explosion im Juni 2016 vorausgingen.

Zum Hammer greifen aber wollte Sauer nicht, sondern überließ das Einschlagen des letzten Nagels lieber seinem Aufsichtsratsvorsitzenden. Unter dem wachsamen Blick von Handwerker Weber gab sich so Oberbürgermeister Jörg Röglin (parteilos) redlich Mühe und erntete nach einigen Schlägen unter freiem Himmel den Applaus der Zuschauer. Wie er dankte auch Sauer wenig später den Beteiligten am Bau des Mehrfamilienhauses. Dabei erinnerte der 54-Jährige einmal mehr an das dramatische Geschehen vor der Investition über anderthalb Millionen Euro.

Denn am 25. Juni des Vorjahres ereignete sich durch den „grob fahrlässigen Umgang mit Propangas“ eine gewaltige Explosion. In deren Folge verstarb der Verursacher, sieben Hausbewohner verloren ihr Heim, da die Druckwelle das Objekt stark beschädigte (die LVZ berichtete).

Die Immobilie war nicht zu retten und musste bis auf die Grundmauern abgerissen werden. Den Wiederaufbau meisterte die WGW dank „der guten Zusammenarbeit mit dem Versicherer, der Signal Iduna, dem Schadensgutachter, der Baugenehmigungsbehörde im Landratsamt, der Verkehrsbehörde sowie dem Planungsbüro Kewitz“. Nach dem Richtfest gehe es nun direkt zum Innenausbau über, so Sauer. „Hier entsteht ein moderner Neubau mit acht Wohneinheiten – vier Zwei-Raum-, zwei Drei-Raum- und zwei Vier-Raum-Wohnungen – inklusive eines ausgebauten Dachgeschosses.“ Sämtliche Wohnungen verfügen ferner über eine Fußbodenheizung, einen Balkon oder eine Dachterrasse. „Außerdem dürfen sich die neuen Mieter aufgrund der erforderlichen Dämmung und eines Blockheizkraftwerkes im Keller auf niedrige Energie- und Heizkosten freuen. Parkplätze befinden sich hinter dem Gebäude.“

Voraussichtlich Ende des Jahres seien die Wohnungen dann bezugsfertig. „Höchstwahrscheinlich ziehen die ersten Mieter im Dezember ein.“ Interessenten gebe es bereits, verrät der WGW-Chef. Ihnen widmete Olaf Weber übrigens den letzten Absatz seiner Richtfestrede: „Dass die Mieter froh drin walten und sich stets gesund erhalten. Darauf trinke ich das Glas jetzt aus, es zerbricht, bringt Glück dem Haus.“

Von Kai-Uwe Brandt

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