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Ringelnatzhaus: Die Naunhoferin Kerstin Globig zeigt Wurzener Filz in 3 D

Neue Ausstellung Ringelnatzhaus: Die Naunhoferin Kerstin Globig zeigt Wurzener Filz in 3 D

Wurzener Filz ist weltweit bekannt und steht ab 11. Februar im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung des Ringelnatzvereins. So verarbeitete die Naunhofer Künstlerin Kerstin Globig das uralte Material zu dreidimensionalen Kunstwerken, die jetzt im Ringelnatz-Geburtshaus zu sehen sind.

Spiel mit den Formen: Künstlerin Kerstin Globig lässt Filz und Farben zu plastischen Bildern verschmelzen.

Quelle: Kerstin Globig

Wurzen. Ein Material, das Wurzen zumindest in der Musikindustrie weltbekannt gemacht hat, steht im Mittelpunkt der nächsten Ausstellung im Ringelnatz-Geburtshaus: Filz – verarbeitet zu dreidimensionalen Kunstwerken von der Künstlerin Kerstin Globig.

Die Naunhoferin, fasziniert von Filz als einem uralten Material, mit dem Menschen sich kleiden und schützen lernten, pflegt seit langem enge Kontakte zur Wurzener Filzfabrik. Für diese Ausstellung ist sie in den Abfällen des Werkes, das Filze nicht nur für Musikinstrumente, sondern auch für vielfältige technische Anwendungen produziert, auf Suche nach ihrem künstlerischen Rohmaterial gegangen. Sie hat sich von den Platten, Röhrchen und bizarren Abfallformen zu Neuem inspirieren lassen. Sie hat Filz und Farbe zu plastischen Filzbildern verschmelzen lassen, gleichermaßen angeregt von der Materialtextur, dem Spiel mit den Formen und einer auf von der heimischen Landschaft oder anderen Eindrücken gespeisten Farbigkeit. Ein Teil der Arbeiten war auf Grund seiner engen Verbindung zur Wurzener Industrie bereits in der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig ausgestellt. Für Wurzen und insbesondere für die Ausstellung im Ringelnatz-Geburtshaus hat Kerstin Globig eine Reihe neuer Arbeiten angefertigt.

„Dieses Haus ist nicht nur für die Literatur bedeutsam, sondern auch für die Wurzener Industrie“, begründet Vereinsvorsitzende Viola Heß die Wahl des Ausstellungsthemas. Ringelnatz’ Vater war – aus heutiger Sicht – ein bedeutender im europäischen Rahmen wirkender Industriedesigner. Er hat zu seiner Zeit zu den tonangebenden Musterzeichnern für Tapeten gehört. Ohne diesen industriegeschichtlichen Bezug könne man nicht verstehen, warum Ringelnatz in Wurzen zur Welt kam. Es gehört für den Ringelnatzverein dazu, das ganze kreative Potenzial der Familie Bötticher zu würdigen. Aus diesem Grunde führt zur Vernissage der ehemalige Geschäftsführer der Wurzener Filzfabrik, Helmut Lachmann, in Geschichte und Produktion der Filzfabrik ein. Die Künstlerin ist anwesend und erläutert ihr künstlerisches Herangehen an ein altes, eng mit der Kunstgeschichte verwobenes Material.

Die Vernissage findet am Sonnabend 18 Uhr statt. Die Ausstellung ist immer sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet sowie eine Stunde vor Beginn jeder Veranstaltung im Ringelnatzhaus.

Von lvz

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