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Wurzen Robertson-Patrouille kommt
Region Wurzen Robertson-Patrouille kommt
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05:00 22.04.2010
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. Unterleutnant William D. Robertson, die Stadt Wurzen mit dem Ziel, das Gelände bis zur Elbe zu erkunden", erläutert Frank Liebmann, Medienbetreuer der Elbe Day-Organisatoren. So gehört auch die Stadt Wurzen in den historischen Kontext der Ereignisse vom April 1945.

Der erste Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Elbe-Day 2010 wird eine historische Militär-Patrouille sein. „Der Tross startet morgen 10 Uhr vom Torgauer Marktplatz. Über Schildau geht es nach Wurzen, wo die Patrouille gegen 10.45 Uhr auf dem Marktplatz einen ersten Halt machen will. Dort wird für Interessenten Gelegenheit sein, die Fahrzeuge zu besichtigen und mit dessen Passagieren ins Gespräch zu kommen", so Liebmann.

Ob der Sohn des legendären Patrouillen-Führers Rick Robertson selbst an der Tour teilnehmen wird, ist noch nicht klar. Er wird aber auf jeden Fall nach Torgau kommen, wissen die Veranstalter. Rick Robertson arbeitet als Ingenieur bei einem amerikanischen Flugzeughersteller. „Ich freue mich über die Chance, die Einladung endlich wahrnehmen zu können", sagte er den Torgauern. Die Kinder weiterer Weltkriegsveteranen werden ebenfalls zu den Feierlichkeiten erwartet.

Gegen 12.30 Uhr treffen die betagten originalgetreuen Fahrzeuge auf dem Leipziger Augustusplatz ein. Nach einem letzten Halt in Bad Düben wird die nachgestellte Robertson-Patrouille zwischen 16 und 17 Uhr wieder auf dem Torgauer Markt erwartet.

Organisatoren des historischen Oldtimer-Ereignisses sind Thomas Stöber, und Rüdiger Schwark von der Arbeitsgemeinschaft Militärhistorik Zeithain. Sie konnten zahlreiche Besitzer von Militär-Oldtimern für die Aktion gewinnen. Die Wurzener dürfen sich auf 15 bis 20 Geländewagen, Motorradgespanne und Lastkraftwagen freuen. Bis in die 1940-er Jahre gehen zum Teil die Herstellungsdaten der Fahrzeuge zurück.

Zu den bekannteste Mobilen dürften der Geländewagen GAS 67 und der amerikanische Willys Jeep gehören. Rüdiger Schwark: „Auf der Basis eines Abkommens zwischen dem Obersten Wirtschaftssowjet und dem Autobauer Ford von 1929 entstand im damaligen Gorki die größte Autofabrik der Sowjetunion. Dort wurde der GAS-Allrader produziert. Die Firma Willys-Overland konnte sich 1940 bei einer Ausschreibung des US-Verteidigungsministeriums durchsetzen, der Beginn des Willy-Siegeszuges."

Drago Bock

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