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Wurzen Röglin stimmt auf Entente Florale ein
Region Wurzen Röglin stimmt auf Entente Florale ein
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05:00 23.01.2012
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. Verantwortlich dafür waren in erster Linie die Künstler der Gesangsklasse der Musikschule Muldental und der Gastredner Klaus Hoffmann.

Oberbürgermeister Jörg Röglin (parteilos) warf in seiner Begrüßung vor allem noch einmal einen Blick zurück auf das Festjahr und das Festwochenende. Man habe vor Herausforderungen und Risiken gestanden bei der Ausrichtung von Landeserntedankfest und 1050. Stadtgeburtstag, doch dank des Einsatzes sehr viel engagierter Mitstreiter sei die Aufgabe mit Bravour bewältigt worden. Die LVZ habe geschrieben, es sei ein neues Miteinander zu spüren, so Röglin. „Dieses Wir-Gefühl ist ein ganz wichtiger Standortfaktor", leitete er über zur nächsten Herausforderung für die Stadt. „Dresden und Wurzen vertreten Sachsen bei Entente ,Florale. Es liegt an uns, was wir daraus machen."

Wurzen. Ganz gleich, ob die Worte gesungen oder gesprochen waren, sie hatten am Sonnabend im nahezu voll besetzten Schweizergarten die gleiche Wirkung: Applaus bis hin zu rhythmischem Klatschen war beim Bürgerfrühstück der Stadt Wurzen immer wieder zu hören. Verantwortlich dafür waren in erster Linie die Künstler der Gesangsklasse der Musikschule Muldental und der Gastredner Klaus Hoffmann.

Die Entente Florale ist ein europaweiter Wettbewerb, der die Bürger in Städten, Gemeinden und Dörfern dazu anhalten will, die Wohn- und Lebensqualität zu erhöhen. Aus dem ursprünglichen Pflanzen- und Blumenwettbewerb, der „Unsere Stadt blüht auf" hieß, hat sich inzwischen ein Wettbewerb entwickelt, der im Kriterienkatalog wesentlich mehr Anforderungen an die Bewerber stellt als eine rein optische Ortsbildverschönerung. Klaus Hoffmann, Gartenbaumeister aus Dresden und seit zehn Jahren Jurymitglied bei Entente Florale, machte in seiner Rede deutlich, dass er Wurzen für den Wettbewerb bestens gewappnet sieht. Um die Botschaft zu überbringen, was die Stadt alles zu bieten habe, seien drei Säulen wichtig. Oberbürgermeister und Stadtrat müssten hinter der Teilnahme stehen, Bürger sowie Vereine ebenso. Und Handel und Gewerbe müssten Ja dazu sagen. Wenn es gelänge, diese drei Säulen zu verbinden, habe Wurzen durchaus die Chance auf eine Auszeichnung am 21. August in Mainz. Denn die Voraussetzungen, so Hoffmann, seien bestens. Dann schwärmte er, als sei er fürs Wurzener Stadtmarketing verantwortlich: von Via Regia, Jacobsweg und Sächsischer Salzstraße, vom wunderschönen alten Stadtkern, von der turmreichen Stadt, die von Weitem schon anlocke, von Perspektiven für eine Wohn-und Bildungsstadt. Hoffmann mochte gar nicht aufhören, musste sich selbst mit den Worten bremsen, er wolle „nicht uferlos schwärmen".

Der langanhaltende Beifall für seine Ausführungen wurde nur noch überboten, als sich Domenik Röder, Helen Barke, Isabel Gambert, Nadja Mahn und Natalie Wagner von den Gästen verabschiedeten. Die Mitglieder der Gesangsklasse der Musikschule Muldental hatten, begleitet von ihrem Lehrer Andreas Pötzl am Klavier, mit faszinierenden Darbietungen das Publikum schnell auf ihre Seite gezogen.

Heinrich Lillie

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