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Römisches Mahlwerk sorgt für große Kinderaugen

Römisches Mahlwerk sorgt für große Kinderaugen

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp, klapp: Geräusche dieser Art sind ebenso wie jene, die von Windmühlenflügeln beim Durchschneiden der Luft erzeugt werden, heutzutage rund um Wurzen wie auch andernorts kaum noch zu vernehmen.

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Große Augen: Assistiert von Gernot Rackwitz, probiert sich der achtjährige Erik am Modell eines römischen Mahlwerkes.

Quelle: Roger Dietze

Die Mühlengebäude indes haben in erstaunlich vielen Fällen die Jahrzehnte überlebt. Einige davon zusammengetragen haben in den vergangenen Wochen und Monaten die Mitglieder des Freundeskreises des Wurzener Museums im Rahmen einer Ausstellung, die sie am Wochenende im Innenhof des Kulturhauses Schweizergarten präsentierten.

Im Rahmen einer Veranstaltung, mit der Annette Grundmann und ihr gutes Dutzend Mitstreiterinnen und Mitstreiter mit Unterstützung des Kulturbetriebes an die Vorstellung alter Handwerkskünste anknüpften, die sie in den vergangenen gut zehn Jahren seit Bestehen des Freundeskreises an unterschiedlichen Standorten in Wurzen organisiert haben. Nach einer längeren Pause, in der sich die lose Gemeinschaft von historisch interessierten Frauen und Männern anderen Dingen wie etwa der Unterstützung der 1050-Jahrfeier Wurzens und einer Ausstellung anlässlich 200 Jahre Völkerschlacht gewidmet haben, drehte sich an den vergangenen beiden Tagen im Schweizergarten-Innenhof alles um das Thema Mühlenhandwerk im Allgemeinen und die Verarbeitung und Zubereitung des Korns im Besonderen.

Unterstützung hatte der Freundeskreis dabei unter anderem von der Wurzener Nahrungsmittel GmbH in Form eines funktionstüchtigen Mühlenmodells sowie dem nordsächsischen Mühlenverein in Person von Gernot Rackwitz erhalten, der die Entwicklung der Mahltechnik im Lauf der Jahrhunderte anhand selbst gefertigter Mahlsteine demonstrierte.

Besonderes Interesse weckte das funktionstüchtige Sandstein-Modell eines römischen Mahlwerkes. "Das Original ist eines der frühesten Zeugnisse für ein Mahlwerk mit einem Lichtwerk, mittels dessen man den Abstand der beiden Reibeflächen zueinander variieren und auf diese Weise den Mahlprozess erheblich erleichtern konnte", so Gernot Rackwitz, der am Sonnabend ebenso wie die anderen Mühlenakteure in erster Linie auf kleine Besucherinnen und Besucher eingestellt war, die sich zudem am Backen von Fladenbroten versuchen konnten.

Demgegenüber zielte der gestrige zweite Tag bei gleicher Thematik auf die älteren Jahrgänge, die im Rahmenprogramm von den Darstellern des Vereins "TheaterMacher(n) in Aktion" sowie den Akteuren der Capella Sancti Wenceslai unterhalten wurden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.09.2015

Roger Dietze

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