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Sachsenstapler eröffnet in Brandiser Gewerbegebiet Niederlassung

Ansiedlung Sachsenstapler eröffnet in Brandiser Gewerbegebiet Niederlassung

„Mit uns bewegen Sie Tonnen“, wirbt die Sachsenstapler GmbH. Seit Kurzem bietet die Firma das dafür passende Gerät auch im Gewerbegebiet Brandis an. Hier hat die Firma eine der letzten freien Parzellen erworben. Nun erfolgte die offizielle Eröffnung, zu der Partner, Kunden, aber ebenso interessierte Bürger eingeladen waren.

Technik zum Anfassen und Probefahren erwartete die Besucher bei der Eröffnung der Sachsenstapler-Niederlassung im Brandiser Gewerbegebiet.

Quelle: Ines Alekowa

Brandis. „Mit uns bewegen Sie Tonnen“, wirbt die Sachsenstapler GmbH. Seit Kurzem bietet die Firma das dafür passende Gerät auch im Gewerbegebiet Brandis an. Hier hat die Firma eine der letzten freien Parzellen erworben. Mit Fertigstellung des ersten Bauabschnittes im September 2016 war bereits der Umzug von Schkeuditz, wo Sachsenstapler einen kleinen Servicestützpunkt unterhielt, nach Brandis möglich. Nun erfolgte die offizielle Eröffnung, zu der Partner, Kunden, aber ebenso interessierte Bürger eingeladen waren, um sich einen Überblick über das Firmenprofil zu verschaffen und vielleicht sogar den ein oder anderen Stapler Probe zu fahren.

„Wir machen alles – Verkauf, Vermietung, Service“, erklärt Henry Volkmann, der Brandiser Niederlassungsleiter. Im Neugerätebereich hat der Mittelständler Industriestapler, Lagertechnik, Teleskopen und Geländestapler sowie Seitenstapler ausgewählter Hersteller im Programm. „Im Gebrauchtgerätebereich handeln wir mit allen Marken“, sagt Volkmann. „Außerdem haben wir an unseren drei Standorten Zwickau, Dresden und Brandis zusammen über 150 Mietgeräte.“ Es sei durchaus üblich, Stapler über längere Zeiträume zu mieten, erklärt Volkmann. „Zum Beispiel geländegängige Stapler für Bauvorhaben. Solche Geräte schaffen sich die Firmen nicht extra an.“

Ihren Stammsitz hat Sachsenstapler in Zwickau. „Gegründet wurde die Firma 1990, als Mitarbeiter aus der Flurförderwerkstatt des ehemaligen Trabantwerkes ihren Bereich ausgründeten“, schaut Helmut Stein, Verkaufsleiter Zwickau, zurück. Materiell wie ideell wurden sie in diesem Prozess von ihrem damaligen Münchener Gesellschafter Schefer Gabelstapler unterstützt. Hatte das sich damals noch Sachsenstapler Zwickau nennende Unternehmen mit der Instandsetzung von Flurfördertechnik begonnen, kam als zweites Standbein bald der Handel hinzu. Ein weiterer Meilenstein war der Auszug aus den angemieteten Hallen im Trabantwerk und der erste Neubau 1995 im Gewerbegebiet Zwickau. 2012 erhielt das bei Dresden 2010 gekaufte Gewerbeobjekt einen Anbau. „Unsere Geräte werden in fast jeder Branche gebraucht, in Landwirtschaft, Industrie, Gewerbe“, erklärt Stein das Wachsen. Das spiegelt sich auch in der von 14 auf 40 gestiegenen Beschäftigtenzahl wider.

Und nun Brandis. Hier entstand auf 1,4 Hektar eine 800 Quadratmeter große Reparaturhalle für Service- und Wartungsarbeiten für alle Fabrikate, ein Verkaufsschauraum und Büro. „In Planung ist noch ein Verwaltungsgebäude mit Sozialraum – momentan sind in Brandis drei Mitarbeiter beschäftigt, eine Erhöhung auf sechs bis sieben ist geplant –, ebenso eine Kalthalle für Miet- und Gebrauchtgeräte. Diese Vorhaben werden wir abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung umsetzen“, kündigt Volkmann an, der sich „mit dem Geschäftsanlauf zufrieden“ zeigt. „Für uns war die Nähe zu Leipzig und seinen Industriestandorten attraktiv – einen unserer wichtigsten Kunden, Febo Maschinenmontagen und Anlagenbau, haben wir gleich nebenan“, begründet Volkmann, warum die Wahl auf Brandis gefallen war. „Auch ganz wichtig ist die günstige Anbindung an die Autobahnen 14 und 38, denn wir sind auf Schwerlaststapler bis 16 Tonnen spezialisiert, die zum Großteil nur mit Tiefladern transportiert werden können.“

Einige dieser Schwergewichte, zum Beispiel den Elektrogabelstapler Kalmar EC 12-1200, der zwölf Tonnen stemmen kann, konnten die Besucher auf dem Gelände bestaunen, ebenso den Manitou MRT 1840, der vier Tonnen 18 Meter hoch heben und seinen Ausleger dabei um 360 Grad drehen kann. Der Mateco LT 62 fährt seinen Teleskoparm sogar bis auf 62 Meter aus. Höhen, die zum Beispiel Fassadenreiniger benötigen, weiß Marco Strohbach. Wagemutige konnten, gut gesichert, zu ihm in den Arbeitsbühnenkorb steigen und wurden mit einem Blick bis nach Leipzig belohnt. Die Reichweite von Sachsenstapler geht aber deutlich weiter. „Wir sind schon vom Namen her natürlich dem Sächsischen sehr verbunden, bedienen aber auch Thüringen, Sachsen-Anhalt und ein Stück von Brandenburg“, so Volkmann.

Von Ines Alekowa

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