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Wurzen Sächsische Bläserphilharmonie in Trebsen zu Gast
Region Wurzen Sächsische Bläserphilharmonie in Trebsen zu Gast
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17:50 17.01.2016
Blasmusikalischer Start ins neue Jahr: Die Sächsische Bläserphilharmonie gastierte am Wochenende mit zwei Konzerten in der Trebsener Kulturstätte. Quelle: Roger Dietze
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Trebsen

. Mit Klängen vom Balkan startete Trebsen musikalisch ins neue Jahr. Zu seinem dritten und vierten Neujahrskonzert in diesem Jahr gab sich die Sächsische Bläserphilharmonie am Sonnabend und Sonntag ein Stelldichein in der Kulturstätte, nachdem der Klangkörper zuvor in Colditz und seinem „Heimatort“ Bad Lausick mit dem gleichen Programm aufgetreten war. Ein Programm mit dem Titel „Zigeunerliebe“, zu dem der österreichische Dirigent und Komponist Thomas Doss den Anstoß gegeben hat, der 2015 als Gastdirigent bei der Bläserphilharmonie tätig war, und das Stücke eher unbekannter ebenso wie bekannter Komponisten wie Dmitri Schostakowitsch und Antonin Dvorak umfasste respektive umfasst. „Wir werden dieses Programm sicherlich im Laufe dieses Jahres noch im Rahmen weiterer Auftritte aufführen“, so Bläserphilharmonie-Manager René Geipel, dessen Orchester in Trebsen in voller Mannschaftsstärke, sprich mit 35 Blas-Musikerinnen und Blas-Musikern, angetreten war. Zentraler Bestandteil der beiden Konzerte waren dabei Auftritte der Solisten des Klangkörpers, denen laut Geipel auf diese Weise die Möglichkeit gegeben wurde, ihr stilistisches Potenzial dem Trebsener Publikum zu Ohren zu bringen. Ein Potenzial, von dem man auch außerhalb der deutschen Landesgrenzen Kunde erhalten hat. Nach Tourneen durch China und Australien im vergangenen Jahr sehen die Planungen für dieses laut dem Manager Konzerte in Südkorea vor. „Wir haben die Erfahrung in China gemacht, dass dort die großen deutschen Komponisten der Renner sind und dass das Interesse auch an Blasmusik sehr groß ist“, so René Geipel. Dieses große Interesse gehe andererseits mit einer eher überschaubaren Zahl von Qualitätsorchestern einher, so dass die Resonanz auf Auftritte deutscher Klangkörper im Land der aufgehenden Sonne auf eine entsprechend große Resonanz stoße. „Auftritte vor 5000 Zuhörern sind dabei keine Seltenheit, und wir gehen davon aus, dass auch in Südkorea das Interesse groß sein wird.“ Was andererseits auch wiederum notwendig sei, um die enormen Kosten für eine solche Tournee bestreiten zu können. „Am Ende einer solchen Tournee sollte jedoch nicht nur eine schwarze Null stehen, sondern nach Möglichkeit auch ein Gewinn stehen“, so René Geipel. Vergleichsweise leicht kalkulieren lassen sich demgegenüber für den Bläserphilharmonie-Manager die Trebsener Auftritte des Klangkörpers, die mittlerweile Tradition haben. „Die Karten waren auch in diesem Jahr sehr gut nachgefragt“, bestätigt Rosi Wächter aus der Stadtverwaltung.

Von Roger Dietze

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