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Wurzen Saisoneröffnung mit Wassi
Region Wurzen Saisoneröffnung mit Wassi
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05:00 18.04.2011
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. Förmlicher geht es später bei der offiziellen Eröffnungsfeier in den ehemaligen Ställen zu.

Der Vorsitzende des Förderverein-Landschaftspflegeverband „Mittleres Muldegebiet" Gerd Winkler konnte zahlreiche Vorstandsmitglieder, Förderer und Gäste begrüßen. In einer kurzen Rede hielt er Rückschau auf die vergangene Parksaison, die rund 5000 Besucher anzog. Darunter viele Schülergruppen, aber auch Fachbesucher aus Jordanien und Ägypten. Auf vier Hektar Gelände sind zahlreiche Tierarten heimisch, wie Eulen und Seeadler. Auch zwölf Bienenvölker sind hier zu Hause, drei Jungstörche sind im vergangen Jahr aufgewachsen, Fasane wurden ausgesetzt.

„Letztendlich geht es um den Erhalt einer Kulturlandschaft", erläutert der Vereinsvorsitzende, der die Aufgaben und Ziele nicht nur für den Park Canitz, sondern auch für die anderen Arbeitsfelder, wie Stadtwald Wurzen oder die Schlossparks in Nischwitz und Thallwitz im Blick hat. Nicht ohne Stolz verkündete Gerd Winkler, dass für die kommende Saison schon über eintausend Schüler für den praxisbezogenen Unterricht angemeldet sind. Die Kinder für Tier, Pflanze, Wasser, Luft und Umwelt zu sensibilisieren, ist erklärtes Ziel der Projekte. Hausbau mit Lehm und Stroh, Wollverarbeitung, backen und arbeiten wie in der Steinzeit gehören dazu. „Wir entwickeln diese Projekte ständig weiter, auch Kindergeburtstage hat es hier schon gegeben", erklärt Torsten Fleischer vom Förderverein Muldegebiet.

Im Namen des gesamten Vorstandes überreichten Dieter Mannel, Jörg Röglin und Uwe Weigelt Aufmerksamkeiten an zahlreiche Unterstützer des Vereins, die vor allem bautechnische Hilfe leisteten.

Neben regionalen Anbietern, deren Produkte man auf dem Canitzer Hof erwerben konnte, sorgten Streichelzoo, Bastelstation, Kutschfahrten, Livemusik und Kulinarisches aus dem Backofen für Kurzweil. „Wassi", das Maskottchen der Kommunalen Wasserwerke, lockte die Kinder zu den versteckten Ostereiern.

Von einer Bank aus beobachteten dieses Treiben Klaus und Ingeburg Weber. „Wir sind ziemlich spontan hierher gekommen", erzählen die Eilenburger. „Wir sind zwar keine großen Gartenfreunde, aber mit allem wird sich hier sehr viel Mühe gegeben, das sieht man. Deshalb sind wir auch gern hier" schmunzeln sie.

Kerstin Stein

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