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Wurzen Grundschüler zu Gast am Gymnasium Wurzen
Region Wurzen Grundschüler zu Gast am Gymnasium Wurzen
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11:39 11.01.2019
Der Zehntklässler Eduard Meinel verblüfft mit einem Experiment die Grundschüler, die zum Schnuppertag ins Wurzener Gymnasium gekommen sind. Quelle: Frank Schmidt
Wurzen

Mit einem Schnuppertag am Magnus Gottfried Lichtwer Gymnasium in Wurzen haben sich 277 Mädchen und Jungen aus mehreren umliegenden Grundschulen über das Lernen in der weiterführenden Schule informiert. „Das ist Rekord, denn so viele Interessenten hatte wir noch nie“, freute sich die für das Projekt zuständige Lehrerin, Claudia Gaspar.

Was einer „sehr guten Zusammenarbeit mit den Grundschulen“ zu verdanken sei. Doch damit verbunden war für diesen einen Tag ein logistischer Aufwand in der Unterrichtsplanung, um bei den Grundschülern tatsächlich zu punkten. „Und das ist ja auch unser erklärtes Ziel, einen ersten Eindruck davon zu vermitteln, was es heißt, an unserer Schule zu lernen“, sagte die Lehrpädagogin.

Das Interesse der Grundschüler, hier in Biologie, scheint schnell geweckt worden zu sein. Quelle: Frank Schmidt

Und wenn das gelungen ist, kämen potenzielle Neuzugänge mit ihren Eltern zum offiziellen Tag der Präsentation. Dieser findet am 25. Januar in der Zeit von 16 bis 19 Uhr statt, und damit erstmals nicht an einem Samstag, sondern an einem Freitag.

Schule buhlt um die Gunst neuer Absolventen

Die Kapazität der Einrichtung liegt bei über tausend Schülern – derzeit werden 702 Schüler von 65 Lehrern und einigen Referendaren unterrichtet. „Im Normalfall entscheiden sich die Eltern für den kürzesten Schulweg ihrer Kinder“, so Gaspar.

Weiterführende Schulen

Hier geht es zur Übersicht über die verschiedenen Oberschulen und Gymnasien im Muldental.

Aber wenn Eltern zwischen mehreren Schulen wählen können, würden sie schon genauer auf die verschiedenen Leistungsprofile und Lernoptionen schauen. „Und da sind wir als Lichtwer-Gymnasium recht gut aufgestellt. So haben wir neu das Sportklub-Profil und können alle in Wurzen dafür zur Verfügung stehenden Sportanlagen nutzen.“ Und dieses Angebot verstehe sich als Ergänzung zu den bereits bewährten künstlerischen und naturwissenschaftlichen Profilen.

Während sich die Grundschullehrer in einer Art Lehrerkonferenz gezielt über die gymnasialen Anforderungen informierten, die ihre Noch-Schützlinge erwarten, haben die Grundschüler ihre Nasen in 15 verschiedene Fächer gesteckt.

Marie Sambleben (l.) und Amelie Richerdt, zwei Schüler der zehnten Klasse, schlüpfen souverän in die Rolle eines Biologielehrers. Quelle: Frank Schmidt

Dort sind Gymnasiasten der 10a in die Lehrerrolle geschlüpft, um den Nachwuchs kindgemäß einzuweisen. „Weil ich gerne experimentiere, interessiert mich ganz besonders Chemie und bilingualer, also zweisprachiger Unterricht“, sagte der Wurzener Grundschüler Jan Augst.

Schule soll Spaß machen

Seine Klassenkameradin Leonie Wechsel ist offen in ihren Erwartungen, weil für sie „eigentlich alles interessant“ ist, wie sie sagte. „Ich wünsche mir nur, dass es hier schön ist und ich Spaß daran habe, hier zu lernen“, sagte die Neunjährige.

Die beiden Jungs der Grundschule Trebsen, Lucien (l.) und Leo haben sichtlich Spaß an den Experimenten in Physik. Quelle: Frank Schmidt

In einem Punkt waren sich die beiden einige. „Das ist eine ganz schön großes und verwinkeltes Schulhaus mit tristen Wänden, wenn ich da an unsere kleine schöne und bunte Grundschule denke“, meinte Jan unter Kopfnicken von Leonie.

Von Frank Schmidt

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