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Wurzen Schulterschluss der Kameraden
Region Wurzen Schulterschluss der Kameraden
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05:00 22.09.2010
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. Der Kreisfeuerwehrverband Landkreis Leipzig soll nach seiner Eintragung ins Vereinsregister zum 1. Januar 2011 wirksam werden, der neue Vorstand wird aber bereits jetzt tätig. Interimsvorsitzender ist der Bad Lausicker Wehrleiter Kurt Wiener.

Die Zustimmung zum notariell beglaubigten Verschmelzungsvertrag war deutlich. Lediglich aus den Reihen der Muldentaler Kameraden gab es eine einzige Enthaltung. Damit entsteht ein Kreisfeuerwehrverband, der 43 Mitglieder zählt, die Gemeinde-Feuerwehren. Der Verband vertritt gegenüber dem Landkreis und den Kommunen die Interessen von etwa 5000 Angehörigen der Feuerwehr.

„Wir wollen aus den vorhandenen Mitteln so viel wie möglich für die Feuerwehr heraus holen", umriss der Markkleeberger Wehrleiter Rainer Walther ein Ziel des Verbandes. Walther führt den Kreisfeuerwehrverband Leipziger Land seit März 2008, sein Pendant im Muldental ist Wolfgang Weniger. Insbesondere gehe es auch darum, die Gebühren in den Feuerwehrtechnischen Zentren (FTZ) Thierbach und Trebsen „so niedrig wie möglich" zu halten, sagte Walther. Seien sie zu hoch, könnte es passieren, dass sich die Kommunen auf dem Markt andere Dienstleister suchen.

Ein Thema, das offenbar an Fahrt gewinnt. Der Landkreis hält in beiden FTZ für die Freiwilligen Feuerwehren Leistungen vor, etwa den technischen Service, die Schlauchpflege, die Revision oder die Ausbildung. Die Kommunen als Träger der Wehren kaufen diese Leistungen praktisch ein, auf Basis einer Gebührensatzung, die der Kreistag kommende Woche neu beschließen soll. Mittlerweile spielen aber einige größere Kommunen mit dem Gedanken, einen Teil der Aufgaben in eigene Regie zu nehmen, um sie kostengünstiger zu erledigen. Laut Landrat Gerhard Gey (CDU) würde das aber im Gegenzug zu einer Erhöhung der FTZ-Gebühren führen, weil dann die Zahl der Nutzer bei gleich bleibenden Kosten sinke. Er appelliert deshalb an den Solidargedanken der kommunalen Familie. „Man muss auch an die kleinen Gemeinden denken."

„Die Rechnung geht nur auf, wenn wir beide Standorte auslasten", so der Landrat vor versammelter Mannschaft. Dennoch sei der Landkreis für neue Überlegungen offen, sagte er sinngemäß, und die FTZ, „die sich bewährt haben", müssten den neuen Bedingungen, etwa der Kreisgröße oder den wachsenden Kommunen, angepasst werden. Denkbar sei zum Beispiel, für Lehrgänge wie die Atemschutzausbildung die FTZ zu nutzen und die Grundausbildung der Kameraden dezentral durchzuführen. Den Zusammenschluss der Verbände wertete er als „wichtigen Schritt, weil die Feuerwehren im Kreis nun mit einer Stimme sprechen und der Landkreis einen Ansprechpartner hat." Das sollte zu mehr Effizienz und Transparenz der gemeinsamen Arbeit führen.

Frank Prenzel

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