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Schwarz-gelber Achter hat im Ruder-Oberhaus nichts zu verlieren

Wurzener Rudervereinigung Schwarz-gelber Achter hat im Ruder-Oberhaus nichts zu verlieren

Mit dem traditionellen Anrudern am Bootshaus in Schmölen startete die Wurzener Rudervereinigung in die Saison. Vereinsvize Harald Dögnitz hob in seiner Rede besonders die Wurzen-Achter hervor, der im Vorjahr in die erste Bundesliga aufstieg und sich dank optimaler Trainingsbedingungen angriffslustig zeigt.

Saisonstart: Jetzt geht es wieder rauf aufs Wasser für die Wurzener Ruderer.

Quelle: Roger Dietze

Wurzen/Schmölen. Frankfurt am Main, Leipzig, Hamburg, Berlin und Münster – zwischen diesen fünf Städten und der Ringelnatzstadt gibt es in den kommenden Wochen eine enge Beziehung. Denn in ihnen werden in diesem Jahr die Läufe im Rahmen der 1. Ruder-Bundesliga der Achter ausgetragen, bei denen das Königsboot der Rudervereinigung Schwarz-Gelb Wurzen nach dem in der vergangenen Saison perfekt gemachten Aufstieg mit von der Partie sein wird. Fünf Läufe, die der Vize-Vereinsvorsitzende Harald Dögnitz im Rahmen des am vergangenen Sonnabend am Schmölener Bootshaus über die Bühne gegangenen traditionellen Anruderns als „Großereignis“ bezeichnete.

„Wir wünschen unseren Jungs größtmöglichen Erfolg“, so Dögnitz, dessen Verein seit dem 2013er-Hochwasser in Schmölen die Voraussetzungen für Rudersport auf höchstem sportlichem Niveau geschaffen hat. „In unserem neuen Kraft- und Ergometerraum konnten wir uns nicht nur optimal auf die neue Saison vorbereiten, sondern die verbesserten Rahmenbedingungen haben zudem auch für einen zusätzlichen Motivationsschub im Team gesorgt“, berichtet Achter-Trainer Franz Dögnitz, der in der vergangenen Jahr selbst noch im schwarz-gelben Königsboot ruderte. Jene, die in diesem Jahr in ihm Platz nehmen, sind laut des 22-Jährigen im Ergebnis der guten Vorbereitung schon konditionell weiter als zu Beginn der vergangenen Saison. „Auch hinsichtlich der Harmonie innerhalb der Mannschaft haben wir verglichen mit 2015 ein fortgeschrittenes Niveau, entsprechend läuft auch das Boot schon zu diesem frühen Zeitpunkt besser durch“, so der Achter-Trainer, der sich hinsichtlich der Zielsetzung für die neue Saison angriffslustig zeigt. „Mit den in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga gefahrenen Spitzenzeiten wäre man im Oberhaus zwar abgehangen worden, wir wollen uns aber dennoch so gut wie möglich verkaufen, zumal wir nichts zu verlieren haben.“

Eine gute Figur zu machen ist selbstredend auch das Ziel der Mitglieder der schwarz-gelben Kinder- und Jugendabteilung, die in der vergangenen Saison einen starken Zulauf erhalten hat. „Nach dieser erfreulichen Entwicklung werden wir in dieser Saison wieder auf vielen Regatten mit allen Altersklassen vertreten sein, wobei es unser Plan ist, bei den Zwölf- bis 14-Jährigen mehr Teilnehmer für den Bundeswettbewerb in Salzgitter zu qualifizieren“, so der Vize-Vereinschef. Mit von der Partie in der Stahl-Stadt sein möchte nach eigenem Bekunden auch das Wurzener Nachwuchs-Talent Samantha Wolff. Und nicht nur dabei sein. „Ich möchte nach Möglichkeit in Salzgitter gewinnen, wie ich auch die Verteidigung meines Landesmeistertitels in diesem Jahr anstrebe“, so die elfjährige Ringelnatzstädterin, die ebenso wie die anderen schwarz-gelben Nachwuchsruderer vorgestern in gemischten Booten mit Mitgliedern der Nachwuchsabteilung des Dresdner Ruderclubs 1902 die ersten Meter auf der Mulde nach der Winterpause absolvierte.

Die Wassersportler aus der Landeshauptstadt gehören zu den regelmäßigen Gästen des Wurzener Vereins und bereiten sich traditionell in den Osterferien in Schmölen auf die neue Saison vor. „Insbesondere für Anfänger ist die Mulde das ideale Trainingsrevier, gemessen an der stark strömenden Elbe in Dresden ist die Mulde bei Schmölen ein stehendes Gewässer“, so Trainer Rudolf Löffler.

Von Roger Dietze

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