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Wurzen Sozialassistenten aus Wurzen bereiten spannenden Tag für Kinder
Region Wurzen Sozialassistenten aus Wurzen bereiten spannenden Tag für Kinder
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00:31 17.03.2018
So geht das also: Für die Vorschulkinder wird der von Sozialassistenten des BSZ Wurzen organisierte Forschertag zum echten Erlebnis mit Aha-Effekten. Quelle: Foto: Frank Schmidt
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Wurzen

Absolventen des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) in Wurzen haben in ihrem Schulhaus, Straße des Friedens, mit Kindern aus Wurzener Kindereinrichtungen einen Forschertag durchgeführt. Grundlage dafür ist eine Kooperationsvereinbarung, erklärte die BSZ-Lehrpädagogin Katrin Zaddach.

„Es handelt sich um Sozialassistenten, von denen sich die meisten auf eine Ausbildung zum Erzieher oder Schulsozialarbeiter vorbereiten. Und zum Ausbildungsprogramm gehört eben auch die Planung von verschiedenen Veranstaltungen sowie von Projekten, wie dieser Forschertag.“ Da im sächsischen Bildungsplan der Bereich naturwissenschaftliche Bildung integriert ist, biete sich die Durchführung des Forschertages an. Und so werden den Kindern im Vorschulalter an vier verschiedenen Stationen im Wechsel Phänomene der Natur, konkret Strom und Umweltschutz sowie Schwerkraft und Wasser spielerisch nahegebracht und kindgemäß erklärt.

Die Vorbereitung des Forschertages lag in den Händen der Sozialassistenten im zweiten Lehrjahr, wobei Cecilia Nau als eine von ihnen als Projektleiterin agierte. Dafür konnte sie auf Erfahrungen aus anderen Projekten zurückgreifen, die im Verlauf der Ausbildung immer wieder mal mit verschiedenen Kindereinrichtungen stattfanden. Gab es für die Kleinen zur Erinnerung an diese spannenden Stunden eine Teilnehmerurkunde und einen Anstecker, so Nau, verbuchten die Großen für sich einen Mehrwert durch „das praktische Arbeiten mit Kindern“. Die stehe für die junge Frau auch im unmittelbaren Fokus ihrer Zukunftspläne.

„Vor der Ausbildung zum Sozialassistenten habe ich mein Fachabitur gemacht. Ab Oktober werde ich Sozialpädagogik und Management studieren. Und wenn ich das Studium abgeschlossen habe, möchte ich gerne am Stadtrand von Leipzig einen eigenen Kindergarten eröffnen“, verriet die aus Altenbach stammende Auszubildende.

Was für Nils Robrr ursprünglich mit einem Wirtschaftsabitur begann, gehe nun in die Richtung Schulsozialarbeiter. „Das Interesse dafür wurde durch meine Großeltern geweckt, die im Hort und im Kindergarten tätig waren. Und einschlägige Praktika waren dann ausschlaggebend, mich beruflich neu zu orientieren und mein Wirtschaftsabitur nach einem Jahr abzubrechen. Ich denke, die Arbeit mit Jugendlichen liegt mir mehr“, zeigte sich der 19-Jährige zukunftsorientiert. Indirekt ließ er noch durchblicken, dass er optimistisch ist, mit seinen bisherigen Erfahrungen den Kindern schon jetzt, also auch mit dem Forschertag-Projekt, viel mit auf den Weg geben zu können.

Von Frank Schmidt

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