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Wurzen Sportfest-Premiere mit der Kita Kühren im Wurzener Seniorenzentrum
Region Wurzen Sportfest-Premiere mit der Kita Kühren im Wurzener Seniorenzentrum
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05:00 13.07.2018
Der Park hinterm Seniorenzentrum bot die ideale Kulisse für das unterhaltsame Sportfest mit den Mädchen und Jungen der Kührener Kita "Rüsselchen". Quelle: Kai-Uwe Brandt
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Wurzen

Sport frei hieß es am Mittwochvormittag im Wurzener Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Westsachsen. Gemeinsam mit Kindern der Kita „Rüsselchen“ aus Kühren verwandelte die Einrichtung den Park in der Albert-Kuntz-Straße 23 zu einem Parcours verschiedener Geschicklichkeitsspiele. Während an der einen Ecke ein Sprungtuch für die Kleinen gespannt wurde, konnten die Bewohner zum Beispiel beim Zielwurf ihre Kräfte messen.

Hilfe der Behindertenwerkstatt Wurzen

„Für uns ist das eine Premiere“, sagte Einrichtungsleiter Heiko Jentzsch zum ersten Sportfest dieser Art. Besonders freute sich der 50-Jährige über den Eifer der Mädchen und Jungen, aber ebenso über die Hilfe durch die Awo-Behindertenwerkstatt Wurzen, deren Mitarbeiter die Standbetreuung übernahmen. Kinder in diesem Alter, betonte Jentzsch, seien ohne Vorurteile, und wer vom älteren Semester nicht mitmachen konnte, schaute einfach zu. „Natürlich erhielten unsere jungen Gäste und die Sieger nach der Veranstaltung eine Urkunde zur Erinnerung.“

Wunsch, etwas zu unternehmen

Der Kontakt zur Kita Kühren, so Jentzsch, bestehe bereits anderthalb Jahre. Über die Zeit entwickelte sich der Wunsch, insbesondere in der wärmeren Jahreszeit etwas zu unternehmen. Darunter zählte übrigens zum krönenden Abschluss des Sportfestes ein gemeinsames Mittagessen, wofür die Kinder sogar den Speiseplan umstellen durften und sich prompt Makkaroni mit Tomatensoße servieren ließen.

Ausflug in Stadtpark geplant

Als Nächstes plant das Awo-Seniorenzentrum Muldental, zu dem auch das Haus in Dornreichenbach gehört, für die Wurzener Bewohner einen Ausflug in den Stadtpark. Dabei begleiten angehende Sozialassistenten des Beruflichen Schulzentrums die Rentner. Für den Höhepunkt des Tages im August will allerdings der Chef selbst sorgen – „ich grille dann für alle“.

Das Haus in der Albert-Kuntz-Straße 23 wurde im April 1996 auf dem ehemaligen Gelände des alten Krankenhauses eröffnet. Auf zwei Wohnbereichen leben heute 60 Senioren, um die sich 45 Mitarbeiter, darunter drei Azubis, kümmern. Seit Mai 2015 steht Jentzsch den beiden Häusern in Wurzen und Dornreichbach als Einrichtungsleiter vor.

Von Kai-Uwe Brandt

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