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Wurzen Stadtfest: Wurzener kommen auf ihre Kosten
Region Wurzen Stadtfest: Wurzener kommen auf ihre Kosten
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05:00 31.05.2010
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. Oldies, Rock, Gugge und sportliche Offerten sowie Angebote von Vereinen und Händlern lockten neben der Lust, Wurzen einfach mal anders als sonst zu erleben, die Besucher.

Angesichts leergefegter Straßen am Sonnabendvormittag war keineswegs schon ein Schluss auf den Zuspruch zum Stadtfest insgesamt zu ziehen. Wurzener sind nun mal bodenständig und lassen sich auch von einem Stadtfest nur schwerlich aus dem gewohnten Wochenendablauf bringen. Da kommt auch an solchen Tagen erst die Arbeit und dann das Vergnügen. Das hieß: Ab 14 Uhr füllte sich die Innenstadt. Das Veranstaltungsteam „Die Vier" wusste nach acht Jahren Stadtfest-Organisation längst um die Mentalität und hatte für den zweiten Festtag auch den Programmablauf den heimischen Gepflogenheiten angepasst. Und so ging es mit Eintreffen der Besucher auf der Marktbühne rund.

 

Wurzen. Das Stadtfest 2010 ist Geschichte. Drei Tage lang feierten Wurzener und Gäste in der Innenstadt. Oldies, Rock, Gugge und sportliche Offerten sowie Angebote von Vereinen und Händlern lockten neben der Lust, Wurzen einfach mal anders als sonst zu erleben, die Besucher.

 

Gymnasium, Musikschule und das Fitness-Studio Balance hatten ihren großen Auftritt vor einer reichlich gefüllten Besucherkulisse. Unter Kontrolle war zu dieser Zeit noch die Neugier der Gäste auf die Angebote im Badergraben. Doch auch die Gemeinschaften, die bereits seit den Vormittagsstunden ausharrten, verspürten nunmehr ein bisschen mehr Atmosphäre. Stück um Stück füllte sich die Straße. Die LVZ lockte mit einem Foto-Quiz und mancher eingefleischte Wurzen-Kenner kam ob der richtigen Zuordnung der Bilder ins Grübeln. Stadtmarketing-Koordinatorin Katrin Hussock bereitete die Wurzener bereits auf das Festjahr 2011 vor und wer Lust hatte, konnte sich bei den Poker-Devils eine Runde am Spieltisch gönnen. Ein paar mehr Vereine hätte die Meile durchaus vertragen. Marius Müller von den Poker-Devils glaubte, dass einige Kommunikationsdefizite für Lücken in den Ständereihen verantwortlich seien. „Das kam für viele andere bestimmt auch ein wenig kurzfristig", sagte er. Sein Verein, der seit November 2008 existiert, wollte es sich dennoch nicht nehmen lassen, dabei zu sein. Dabei waren am Abend auch wieder Jung und Alt.

Nachdem am Freitag die Golden Sixties Band und Chris Andrews das Oldie-Fieber entfacht hatten, kamen jetzt mit Zollfrei und DJ Tobi Freunde rockiger Tanzmusik auf ihre Kosten. Mancher bedauerte, dass punkt Mitternacht unter freiem Himmel schon Schluss sein sollte. Bereits am Freitag war das so. Angesichts zahlreicher Anwohner-Beschwerden, die sich gestört fühlten vom Trubel, der ihnen einmal jährlich den Schlaf raubt, gab es diesmal keine Erlaubnis, bis morgens zwei zu feiern. Doch Wurzener sind auch pfiffig. Und so nutzten nicht wenige den kostenfreien Shuttlebus des Veranstalters und feierten am Stadtrand im Chili noch ein bisschen weiter.

 

Conny Hanspach

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