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Wurzen Stadtsanierung: Brandiser nutzen Rabattregelung
Region Wurzen Stadtsanierung: Brandiser nutzen Rabattregelung
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05:00 28.12.2012
Rechnung wird fällig: Fürs schmucke Brandiser Zentrum müssen Eigentümer jetzt zahlen. Quelle: Andreas Röse
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Brandis

„Bislang sind 103 Anträge eingegangen", erklärte am Mittwoch Jürgen Otto, zuständiger Fachbereichsleiter im Brandiser Rathaus.

„Die Möglichkeit, die Beiträge bereits jetzt abzulösen und so in den Genuss des maximal möglichen Abschlags zu kommen, wird sehr rege genutzt", schätzte Otto ein. Seit 15. Oktober ist es für die rund 320 zahlungspflichtigen Grundstücksbesitzer möglich, durch die vorzeitige Ablösung der geforderten Summen Geld zu sparen. Wer noch bis Silvester seinen Antrag abgibt, komme in den Genuss eines Nachlasses von 19,25 Prozent, heißt es aus dem Rathaus. Mit einem Schreiben und Darstellungen auf der städtischen Homepage wurden die Besitzer Anfang Oktober informiert. „Das Beratungsangebot, das vom Sanierungsbüro Renner offeriert wurde, haben die Bürger auch sehr intensiv genutzt", so Ottos Beobachtung. Rund 50 Einzelgespräche hätten im Rathaus stattgefunden, bei denen die Betroffenen Fragen klären und Einsicht in das umfangreiche Sanierungsgutachten nehmen konnten. Bis gestern waren nicht nur 103 Anträge auf vorzeitige Zahlung gestellt, auch 25 Vereinbarungen seien schon unter Dach und Fach, erklärte Jürgen Otto. „Acht Grundstückseigentümer haben den Betrag bereits überwiesen." Es habe sich bisher um Summen zwischen 500 und 2000 Euro gehandelt. Der Amtsleiter betont, dass noch bis zum Silvestertag die Möglichkeit besteht, den Antrag bei der Stadtverwaltung einzureichen. „Spätere Zahler erhalten zwar immer noch Abschläge, der finanzielle Vorteil bewegt sich dann bis zum Ende der freiwilligen Zahlungsphase am 31. Dezember 2014 allerdings immer weiter gegen Null."Die größten Wertzuwächse ermittelten Gutachter rund um Markt und Hauptstraße mit sechs Euro pro Quadratmeter, minimal 60 Cent betrug der Zuwachs für Gartenland. Wer nicht mit dem Obolus einverstanden ist, habe momentan noch keine Möglichkeit, zu intervenieren. Erst wenn ab 2015 Bescheide verschickt werden, könnten Betroffene dagegen in Widerspruch gehen. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist das rechtlich nicht möglich."

Simone Prenzel

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