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Wurzen Start für heiße Phase an der Staatsstraße 23: Baubeginn am 10. März
Region Wurzen Start für heiße Phase an der Staatsstraße 23: Baubeginn am 10. März
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14:30 19.05.2015
Offizieller Termin: Bereits Ende September 2013 erfolgte der Spatenstich für den Ausbau der S 23 mit den Bürgermeistern Uwe Weigelt (2.v.l.) sowie Jörg Röglin (r.) und der CDU-Landtagsabgeordneten Hannelore Dietzschold (3.v.l.). Quelle: Andreas Röse

Den konkreten Termin kennt Manfred Bresk von der Unteren Straßenverkehrsbehörde im Stadthaus. "Gestern morgen erhielt ich die Mitteilung, dass es am 10. März losgeht und zwar mit dem ersten Bauabschnitt", sagte er. Die Etappe beginnt in der Falkenhainer Chaussee ab Lüptitzer Gewerbegebiet und führt über Brücke und Kreuzung (S 20, Wurzener Straße/Pflaumenallee) bis hin zur Berger Beton GmbH an der Torgauer Straße. Der Verkehr zwischen Wurzen und dem Abzweig nach Lüptitz (S 20) fließt dann über einen provisorischen Bypass gleich neben der Baustelle, der bereits im Vorfeld eingerichtet wurde.

Die Strecke von der Brücke bis zum Gewerbegebiet Lüptitz bleibt indes voll gesperrt, da die Pläne den Abriss des alten Gewölbeviadukts vorsehen. Das Bauwerk überspannt die einstigen Gleise von Wurzen nach Eilenburg und wird durch eine moderne Stahlkonstruktion ersetzt, inklusive eines Tunnels für den Wildwechsel (die LVZ berichtete). Allein 2,8 Millionen Euro kostet das etwa 1,6 Kilometer lange Projekt. Drei Viertel der Summe decken Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre), der Freistaat finanziert den Rest.

Statt bisher sechs Meter beträgt die Breite der Fahrbahn nach Fertigstellung siebeneinhalb Meter. Zudem werden vor der Kreuzung nach Lüptitz ein sogenannter Fahrbahnteiler sowie ein Linksabbiegerstreifen für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) mitteilte, sei der grundhafte Ausbau der S 23 zugleich mit einer neuen Straßenentwässerung verbunden. Hierfür sorgen später unter anderem Sickermulden mit Rigolen (Pfufferspeicher) im Untergrund. Das Pflanzen von Bäumen und Sträuchern sowie das Entsiegeln des früheren Trassenverlaufes komplettieren schließlich das aktuelle Vorhaben. Übrigens sind die Umleitungsstrecken laut Bresk entsprechend ausgewiesen. Autofahrer aus Richtung Falkenhain müssen über Watzschwitz, Hohburg und Lüptitz nach Wurzen, andersherum geht es über Körlitz nach Falkenhain. Bereits beim Spatenstich avisierte das LASuV als Koordinator das Bauende für 2015. "Die Arbeiten des ersten Abschnittes dauern vom 10. März bis zum 30. Juli", teilte Bresk mit.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.02.2014
Kai-Uwe Brandt

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