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Startschuss in Thallwitz

Startschuss in Thallwitz

Die Verbindung zwischen Eilenburg und Wurzen soll wieder ein Stück leistungsfähiger werden. "Ich freue mich, dass wir mit dem Ausbau der S 11 südlich Thallwitz starten können", erklärte beim ersten Spatenstich Sachsens Verkehrsstaatssekretär Roland Werner.

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Mit vereinten Kräften: Für den Ausbau der S 11 zwischen Thallwitz und Wasewitz griffen Uwe Rohland, Roland Werner, Thomas Pöge, Mario Vogler und Jürgen Schmidt (v.l.n.r.) zum Spaten.

Quelle: Andreas Röse

Thallwitz/Wasewitz. Die S 11 wird ab der kommenden Woche auf einem Kilometer Länge von Grund auf erneuert. "Die Fahrbahn", erläuterte Referatsleiter Uwe Rohland vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), werde auf 6,50 Meter verbreitert und mit beidseitigen Banketten ausgestattet. Kostenpunkt der Maßnahme: rund 1,4 Millionen Euro. Für das Vorhaben fließen Mittel der Europäischen Union. Ein Viertel der Investition trägt der Freistaat. "Neben Großprojekten wie der A 72 konzentrieren wir uns auch auf kleinere und mittelgroße Vorhaben wie dieses bei Thallwitz", sagte der Staatssekretär. Denn es werde immer wichtiger, auch die bestehende Infrastruktur zu erhalten.

Wie wichtig der Ausbau für die Kommune ist, betonte Amtsverweser Jürgen Schmidt (CDU). "Thallwitz ist ein zentraler Punkt auf der Nord-Süd-Achse zwischen Eilenburg und Wurzen. Wir verstehen uns als guter Gewerbestandort in landschaftlich reizvoller Umgebung." Für eine weitere positive Entwicklung brauche die Kommune leistungsfähige Verbindungen in Richtung B 6 und B 87. Mit dem Ausbau des letzten Teilstückes der S 11 komme man diesem Ziel ein weiteres Stück näher.

Bereits am 21. Oktober erfolgt der "scharfe" Baustart. Dann wird die S 11 im Bereich zwischen Wasewitz und Thallwitz komplett gesperrt. Der Radweg soll vorerst weiter nutzbar bleiben. Eine Umleitung für Kraftfahrer ist ausgeschildert und führt über die Ortschaft Lossa.

Um die Verkehrssicherheit am Abzweig nach Wasewitz zu erhöhen, entstehen künftig zwei Linksabbiegespuren. Der Radweg müsse deshalb im Kreuzungsbereich verlegt werden. Auch zwei Bushaltestellen werden neu angelegt. Dies sei vor allem mit Blick auf die Ländliche Bildungsgesellschaft in Canitz nötig, die zahlreiche Lehrlinge und Kursteilnehmer mit öffentlichen Verkehrsmitteln ansteuern.

Wenn die örtlichen Verantwortungsträger etwas stört, ist es einzig die relativ lange Bauzeit. Die sei mit einem Jahr für tausend Meter Straße doch etwas üppig ausgelegt, merkte Amtsverweser Schmidt an. Thomas Pöge, künftiger Bürgermeister von Thallwitz, wünschte sich ebenfalls, dass der Endtermin drittes Quartal 2014 vielleicht doch etwas unterboten wird. Gleichzeitig wiesen die Planer auf die komplizierten Rahmenbedingungen des Straßenbaus in der sensiblen Muldenaue hin. So müsse mit Leitplanken agiert werden, um im Trinkwasserschutzgebiet Verunreinigungen durch verunfallte Autos zu vermeiden. Auch die Anlage von vier Krötentunneln sei Bestandteil der Investition. Ein Lob gab es für die Eigentümer. Niemand habe sich quergestellt, so dass sich eine aufwändige Planfeststellung erübrigte.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.10.2013

Simone Prenzel

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