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Wurzen Stimmung beim Oktoberfest in Falkenhain
Region Wurzen Stimmung beim Oktoberfest in Falkenhain
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05:00 04.10.2010
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Der Auftakt des Festes wurde Freitagabend mit einem Fackelumzug von der Käserei bis zum Sportplatz eingeläutet. Anschließend, so Sabine Löffler vom Falkenhainer Traditionspflegeverein, wurde ein Feuer entzündet, das seine musikalische Fortsezung im Festzelt mit den Heide-Guggis und fetziger Diskomusik fand. Anderntags lud ein Trödelmarkt zum Schauen und Verweilen ein. Ein Gerichshainer, der mit seiner Familie gekommen war, erstand ein Akkordeon, es könnte aber auch eine Handharmonika gewesen sein. Auf jeden Fall ein altes Stück, dem noch Töne entlockt werden sollen. Kleidung, Bücher, Musikkonserven, Gemälde, eine alte Lötlampe von besonderer Größe, das alles lag auf den Tischen aus. Und das Wetter war gerade noch angenehm, die Wolken hielten ihre Tropfen weitgehend zurück.

Nur drei Mannschaften fanden sich zum diesjährigen 18. großen Vereinsstaffelwettbewerb ein. Mit Bierglasstemmen, Kabelaufrollen und Zeitungsweitwurf hatten sich die Organisatoren auch diesmal wieder neue Disziplinen ausgedacht. „Nur keine Langeweile aufkommen lassen" war das Motto. Jährlich wird eine neue Idee kreiert, um jedes Fest unverwechselbar zu machen..So stand der Samstag im Zeichen der motorisierten Welt. Der Off-Road Club Meltewitz präparierte eine Piste, um mit seinen Zweirädern kühn Hindernisse zu überwinden. Autos konnten nach Herzenslust mit Pinsel und Farbe traktiert werden. Und wer beim Geruch von Maschinenöl und dem Geräusch tuckernder Motoren nicht widerstehen konnte, hatte Gelegenheit, sich von beidem betören zu lassen. Der Falkenhainer Stephan Löffler und der Brandiser Frank Remler hatten Schaustücke ihrer Sammlung zum Laufen gebracht.

Im Hintergrund jagten die Fußballer des Ortes dem runden Leder nach, die Männern der zweiten Mannschaft und ehemalige Aktive, die sich aber nicht die Butter vom Brot nehmen ließen, jedenfalls nicht bis zum1:1. Auf der Bühne im Festzelt schaffte es Clown Dudel-Lumpi, vor allem die Kinder zu begeistern. Monika Kretzmar und ihre Turnmädchen waren verantwortlich für das Käseschnittstücke-Raten. Immer belagert war der Stand von Brigitte Kleinert. Hinter ihr, in sicherer Verwahrung, fanden sich Ziege, Schaf und Gänse. Geschätzt werden sollte das Gewicht. Wer das richtig hatte, bekam den lebendigen Preis. So einfach ist das. Krönender Abschluss des Samstags war eine Dirndl-Schau, bevor am Sonntag mit dem Kranzreiten das Ende des Oktoberfestes eingeläutet wurde.

Kerstin Stein

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Bennewitz. Das Oktoberfest neigt sich seinem Ende, da kommt das Spektakel – hunderte Kilometer von der aktuellen Spaßhauptstadt entfernt – noch mal richtig in Schwung.

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