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Straße zwischen Böhlitz und Röcknitz wird ab Ende April erneuert

Straße zwischen Böhlitz und Röcknitz wird ab Ende April erneuert

Der Thallwitzer Gemeinderat wurde vorgestern auf den neuesten Stand gebracht, was den Ausbau der Kreisstraße zwischen Böhlitz und Röcknitz betrifft. "Wir wissen jetzt konkret, wer wann wo was baut", leitete Amtsverweser Jürgen Schmidt (CDU) den Tagesordnungspunkt ein.

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Es ist die erste Gemeinderatssitzung, die Jürgen Schmidt (l.) als Amtsverweser in Thallwitz leitet: Die 14 Mitglieder des Gemeinderates und zahlreiche Bürger auf den Zuhörer-stühlen erfuhren, wie es um die Planung des Straßenausbaus zwischen Böhlitz und Röcknitz bestellt ist. Fotos: Felix Forberg

Quelle: Felix Forberg

Thallwitz. "Wir wissen jetzt konkret, wer wann wo was baut", leitete Amtsverweser Jürgen Schmidt (CDU) den Tagesordnungspunkt ein. Es geht um den Ausbau der K 8310 von der Einmündung der S 19, der Wurzener Straße in Böhlitz, bis etwa 100 Meter hinter dem Ortsausgang Richtung Röcknitz.

Marten Römpler vom für die Projektplanung zuständigen Ingenieurbüro Jürgen Glatzer Großpösna stellte zunächst klar: "Streckenverlauf und -charakteristik werden beibehalten." Er erklärte den Anwesenden, dass im Zuge des Ausbaus die Asphaltdecke und der Unterbau der Straße erneuert würden. Außerdem werden weitere Parkflächen geschaffen. Auch die Gehwege werden umgestaltet und mit Betonpflaster versehen. Darüber hinaus wird die Freileitung dort, wo sich die Strommasten zu nah an der Straße befinden, unter die Erde verlegt.

Die Planer rechnen mit fünf Monaten Bauzeit. Die Arbeiten sollen am 29. April beginnen und am 27. September enden.

Das Vorhaben wird in zwei aufeinanderfolgende Bauabschnitte gegliedert. Der erste Abschnitt erstreckt sich von der Kreuzung Straße des Friedens/Wurzener Straße bis in Ortsmitte in Höhe der Straße Am alten Teich. Der zweite Bauabschnitt endet hinter dem Ortsausgang Richtung Röcknitz. "Der detaillierte Bauablaufplan wird in den nächsten Wochen fertig sein", verspricht Jürgen Glatzer vom Ingenieurbüro.

Die Umleitung des Verkehrs wird den Bauabschnitten angepasst. Die entsprechenden Pläne gibt der Baubetrieb in Kürze bekannt. Fest steht, dass Lkw großräumig über Wurzen umgeleitet werden müssen, da die Eisenbahnbrücken über der Straße zu niedrig sind.

Während der Bauarbeiten ist die Zufahrt von Rettungsfahrzeugen laut dem Ingenieurbüro gewährleistet. Zugang zu den Grundstücken könne in Absprache mit der Baufirma geschaffen werden.

Die Planung für den Straßenausbau läuft bereits seit zwei Jahren. Im April 2011 hatte Bürgermeister Kurt Schwuchow die Vereinbarung zum Ausbau der Straße unterschrieben. Für den gesamten Auftrag ist der Landkreis zuständig.

Die Baukosten belaufen sich auf 900000 Euro. "Sie sind im Rahmen der Ausführung geringfügig niedriger geworden als ursprünglich geplant", sagte Jürgen Glatzer. Etwas mehr als 110000 Euro stellt die Gemeinde an Eigenmitteln zur Verfügung. Davon wird ein Großteil in den Fußweg investiert. In der kommenden Woche berät der zuständige Ausschuss des Landkreises über die Vergabe der Bauaufträge.

Der Straßenausbau außerhalb der Ortschaft Böhlitz wird in der nächsten Gemeinderatssitzung im Detail besprochen. Das dafür zuständige Ingenieurbüro informiert dann auch über den separaten Fuß- und Radweg zwischen Böhlitz und Röcknitz. "Die Feldflächen dafür sind schon gekauft worden", erklärte Jürgen Schmidt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.04.2013

Felix Forberg

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