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Straßenärger in Machern

Straßenärger in Machern


Machern. Auf die unhaltbaren Zustände im Macherner Weißackerweg und Schwarzen Weg haben Bürger auf der vorgestrigen Gemeinderatssitzung in Machern aufmerksam gemacht.

. Sie fordern eine Instandsetzung der Straße vor ihrer Haustür. Die Kommune verweist auf Finanzzwänge.

 

Nach Kanalarbeiten im Jahr 2009 war die Straße nur provisorisch wieder hergerichtet worden. „Die Situation ist nicht mehr hinnehmbar", kritisierte Klaus Puttkammer im Namen zahlreicher Betroffener während der Bürgerfragestunde. „Nachdem die Arbeiten an der Kanalisation beendet waren, wurde lediglich ein Mineralgemisch aufgetragen – mit dem Ergebnis, dass nach kurzer Zeit die Schlaglöcher wieder ausgefahren waren und diese nun noch tiefer sind als je zuvor."

Besonders nach Regenfällen sei der Zustand der Wege katastrophal, da das Wasser nicht ablaufen könne. Selbst Autos, die vorsorglich nur im Schritttempo unterwegs sind, würden das Privateigentum der Anwohner in Mitleidenschaft ziehen. „Zäune, Tore, Fassaden werden permanent verschmutzt", heißt es in einem Protestbrief der Betroffenen, den rund 20 Bürger unterzeichneten. Sie sind nicht länger gewillt, tatenlos zuzusehen.

„Die Reparatur- und Wartungskosten und der Zeitaufwand sind für alle Anlieger enorm", schilderte Klaus Puttkammer. „Sauberen Fußes an unsere Häuser zu kommen, ist praktisch nicht möglich. Ein guter Gastgeber", so der Macherner weiter, „verweist Besucher von vornherein auf die notwendigen Gummistiefel."

Auch Eigeninitiative führe nicht zum Ziel. Sehr schnell trete der alte Status quo wieder ein, mussten die genervten Anwohner feststellen. „Wir schlagen vor, dass Sie sich selbst ein Bild von der Situation machen", forderten die Bürger ihre Gemeindevertreter auf. Trotz aller finanziellen Zwänge der Kommune müsse eine Lösung gefunden werden.

„Die Sache ist nicht einfach", entgegnete Bürgermeister Frank Lange. Laut einer aktuellen Aufstellung habe die Gemeinde bei der Reparatur und Instandsetzung von Straßen einen Nachholbedarf von rund 110 000 Euro. „Jährlich stehen uns aber nur rund 35 000 Euro für diesen Posten zur Verfügung." Hinzu komme, dass der Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen innerhalb der nächsten zwei Jahre Leitungsverlegungen in dem Bereich plane. „Es bringt also nichts, die Straße jetzt in Ordnung zu bringen, wenn sie wenig später wieder aufgerissen werden muss." Wohl oder übel müssten die Anwohner mit einem Provisorium leben, so der Ortschef. Geprüft werden soll jetzt unter anderem, ob eventuell durch das Aufbringen von Recycling-Gemisch Abhilfe geschaffen werden kann.

Simone Prenzel

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