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Wurzen Triathlon-Day in Beucha mit 760 Startern
Region Wurzen Triathlon-Day in Beucha mit 760 Startern
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17:41 02.09.2018
In Bestbesetzung: Der RSV Speiche Leipzig ging in Beucha mit Triathleten aller Altersklassen an den Start. Quelle: Roger Dietze
Brandis/Beucha

Nein, der Beuchaer Autobahnsee ist in Folge der lang anhaltenden Dürre nicht ausgetrocknet, und nein, die große Hitze hat auch nicht für eine Blaualgen-Bildung und zu einem möglicherweise damit verbundenen Badeverbot in dem stehenden Gewässer nahe der Autobahn 14 gesorgt. Somit blieb der Leipziger Triathlon-Legende Andreas Clauß am Sonnabend nichts anderes übrig, als seine im vergangenen Jahr gemachte Zusage einzuhalten.

Triathlon-Day mit Promis

Zusätzlich zu seiner Moderatoren-Tätigkeit übernahm er bei der Jubiläums-Ausgabe vom Triathlon-Day den Schwimm-Part im Rahmen einer Promi-Staffel an der Seite von Brandis’ Bürgermeister Arno Jesse und des Leiters der Abteilung Triathlon/Wintersport beim ESV Lok Beucha, Nico Skopnik. „Das Schwimmen ist ja gar nicht so wichtig bei einem Triathlon, Radfahren und Laufen sind die entscheidenden Disziplinen“, versuchte der 54-Jährige mit einem Augenzwinkern seinen schlechten Trainings-Zustand herunterzuspielen.

760 Starter in Beucha

„Just for Fun“, sprich aus Spaß an der Freude, beim 20. Triathlon-Day an den Start zu gehen, galt vorgestern für das Gros der 760 Starterinnen und Starter. Darüber hinaus hat sich die nach dem Muldental-Triathlon zweitgrößte Veranstaltung in dieser Sportart im Muldental aber in den vergangenen Jahren auch bei ambitionierten Dreikämpfern einen Namen gemacht.

„Das Teilnehmerfeld reicht vom absoluten Hobby-Sportler mit dem Konsum-Fahrrad bis hin zu Leuten wie dem für das Bike24-Triteam Mitteldeutschland startenden Rico Bogen“, erläuterte Nico Skopnik, der mit Unterstützung eines großen Teams das sportliche Großereignis einiger äußerer Hindernisse zum Trotz seit 1998 ununterbrochen hat durchführen können.

Tücken beim Triathlon-Day

„2002 hat uns unsere Freiwillige Feuerwehr aus der Patsche geholfen, als es nach dem Hochwasser an Rettungskräften mangelte. Ein anderes Mal standen wir nach starken Regengüssen kurz vor dem Abbruch, und beim dritten Mal war am Wettkampftag unsere große Boje weg, die wir dann aber zum Glück am Ufer wiederfinden konnten“, so der Triathlon-Day-Cheforganisator, der in diesem Jahr jeden Finisher mit einem Jubiläums-Zielpräsent überraschte und zu vorgerückter Stunde zu einer After-Party im Festzelt samt Feuerwerk einlud.

Zu diesem Zeitpunkt dürfte Rico Hayn samt Familie bereits wieder das heimische Chemnitz erreicht haben. Dort war der 41-Jährige in der jüngsten Vergangenheit bei einer ähnlichen Veranstaltung mit Frau und Tochter auf den Triathlon-Geschmack gekommen. „Die Tochter schwimmt regelmäßig, sodass sich diese gemeinsame sportliche Betätigung für uns angeboten hat“, so der Mountainbiker.

Von Roger Dietze

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