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Wurzen Umweltstiftung zeichnet Brandiser Klima-Maister aus
Region Wurzen Umweltstiftung zeichnet Brandiser Klima-Maister aus
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00:32 26.03.2018
Anna Lucia Ackermann und Alexander Kuhn siegten mit Maisspindelprojekt beim Bundesumweltwettbewerb und holten sich jetzt einen Anerkennungspreis der Allianz Umweltstiftung. Quelle: LVZ-Archiv, Ines Alekowa
Brandis

Das Team „Klima-Maister“ vom Brandiser Gymnasium ist für sein Engagement für den Klimaschutz ausgezeichnet worden. Beim Wettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2018 erhielt das Projekt „Maisspindeln als nachhaltiger Rohstoff“ einen Anerkennungspreis von 1000 Euro. „Wir sind stolz, dass die Wettbewerbsjury unter Vorsitz von Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, unser Projekt aus über 150 Beiträgen gewählt hat, sagt Lehrer Lutz Feichtinger, der das Projekt betreut.

2017 hatten Anna Lucia Ackermann (16) und Alexander Kuhn (17) mit ihrer Forschung bereits beim Umweltbundeswettbewerb gesiegt. Sie fanden heraus, dass sich die Überreste der Maispflanze als nachhaltiger Dämmstoff eignen. Darauf aufbauend überlegten sie zusammen mit Marcel Beyer (16), wie eine effiziente Erntetechnik aussehen könnte und entwickelten die Idee für eine Ballenpresse, die von einem Mähdrescher gezogen wird. Erst Ende Februar hatten die drei Schüler damit in Leipzig den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in der Kategorie Arbeitswelt für sich entschieden.

Um den Deutschen Klimapreis, mit dem die Umweltstiftung das aktive Klimaschutz-Engagement von Schulen auszeichnen und Schüler wie Lehrer motivieren will, sich dem wichtigen Thema Klimaschutz mit Freude und Engagement zu widmen, hatten sich über 150 Schulen aus ganz Deutschland beworben, 20 von ihnen hatten es in die Endrunde geschafft. Eine Jury wählte daraus die fünf Gewinner, die sich über ein Preisgeld von jeweils 10 000 Euro freuen dürfen. Die 15 übrigen Schulen erhalten Anerkennungspreise von jeweils 1000 Euro – darunter auch das Gymnasium Brandis.

„Die Fantasie von Schülern und Lehrern zum Thema Klimaschutz kannte auch diesmal keine Grenzen“, lobt die Umweltstiftung: 157 Teams mit insgesamt über 5500 Schülerinnen und Schülern nahmen an dem zum zehnten Mal ausgelobten Schulwettbewerb teil. Energiesparmaßnahmen an Schulgebäuden oder die Ausbildung von Energiebeauftragten fanden sich ebenso unter den Einsendungen wie Aktionswochen und Ausstellungen zum Klimaschutz oder Musikvideos und Apps zum Energiesparen. Lutz Spandau, Vorstand der Umweltstiftung, zeigte sich von den Wettbewerbsbeiträgen begeistert. „Dass wir mit 157 Wettbewerbsbeiträgen einen Teilnahmerekord erreicht haben, belegt die nach wie vor große Bedeutung des Themas Klimaschutz an Schulen. Wir gratulieren den Gewinnern und hoffen, dass ihre vorbildlichen Projekte auch andere Schulen zu Aktivitäten im Klimaschutz motivieren.“

„Mitwirken an einem lebenswerten Dasein in einer sicheren Zukunft“ – nach dieser Maxime unterstützt die Umweltstiftung seit ihrer Gründung 1990 Projekte in ganz Deutschland zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Klimaschutz sowie Aktivitäten zur Vermittlung von Umweltwissen. Die Publikationsreihe „Wissen“ informiert darüber hinaus mit speziell für Schüler und Lehrer entwickelten Informationsbroschüren über aktuelle Umweltthemen wie „Wasser“, „Tropenwald“, „Klima“, „Klimaschutz“, „Klimaschutz an Schulen“ und „Erneuerbare Energien“ erschienen. Sie stehen auf der Stiftungshomepage zum kostenlosen Download bereit.

Von ia

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