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Wurzen Unbekannte wüten auf der Sängerhöhe
Region Wurzen Unbekannte wüten auf der Sängerhöhe
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15:45 17.07.2015
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. Mit Unverständnis reagierten die Mitglieder des Burkartshainer Männerchores auf diese Tat. Nur noch Scherben sind von der Tafel übrig, mit der an die Verleihung der Zelterplakette an das Ensemble erinnert wurde. Dabei ist es gerade zwei Jahre her, dass die Sängerhöhe im kleinen Park eingeweiht wurde.

Der Stein wurde dem 1876 gegründeten Männergesangverein und damit den Wurzeln des heutigen Vereins gewidmet. Bis in die 30er Jahre stand bereits ein ähnlicher Porphyrkoloss im Park. Wie die Sänger erinnerten, war der Park früher Treffpunkt für verschiedene Anlässe im Ort. Und da der Männerchor dabei meist für die kulturelle Umrahmung sorgte, ward der Begriff Sängerhöhe geboren. Mit der Wiederbelebung derselben wollten die heutigen Musikfreunde mehr, als den Ahnen ein Denkmal setzen.

Vorgesehen war ebenso, Traditionen zu bewahren und ab und an Einwohner und Gäste erleben zu lassen, dass der Park – trotz seiner Nähe zur Straße – ein idyllisches Plätzchen ist, an dem es sich zu singen lohnt. „Wir haben absolut kein Verständnis für solche Zerstörungswut", sagte Enno Kaltofen, Vorsitzender des Gesangsvereins. Wie er ergänzte, gebe es zwar einige Vermutungen, wer sich an dem Denkmal zu schaffen gemacht haben könnte. Die Recherche werde jedoch der Polizei überlassen. „Wir werden auf jeden Fall Anzeige erstatten", betonte der Burkartshainer.

Conny Hanspach

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