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Unternehmen öffnen bei den Tagen der Industriekultur ihre Pforten

Teilnehmer gesucht Unternehmen öffnen bei den Tagen der Industriekultur ihre Pforten

Auf insgesamt acht verschiedene Routen lädt der Verein Industriekultur Leipzig vom 11. bis zum 14. August zu den vierten Tagen der Industriekultur in Leipzig sowie den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen ein.

Die ehemalige Brikettfabrik Witznitz.
 

Quelle: Jens Paul Taubert

Landkreis Leipzig.  Auf insgesamt acht verschiedene Routen lädt der Verein Industriekultur Leipzig vom 11. bis zum 14. August zu den vierten Tagen der Industriekultur in Leipzig sowie den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen ein. Neben einer Route, die durch die Buch- und Messestadt Leipzig führt, gibt es auch Strecken, auf denen Energie, Mobilität und Wirtschaftsgeschichte im Mittelpunkt stehen. Im Rahmen der Tour „Offenes Werktor“ ruft die Industrie- und Handelskammer (IHK) Leipzig Unternehmen auf, ihre Pforten publikumsnah zu öffnen – so, wie es im Vorjahr bereits 27 Firmen gemacht haben.

Damals erlebte diese Tour ihre Premiere. Zu den Unternehmen aus dem Landkreis Leipzig, die sich daran beteiligten, gehörten der Entsorgungsstandort Cröbern und die Geo mbH Gesellschaft für Emaillierung und Oberflächentechnik Geithain, aber auch die Neukieritzscher Rohkonserven GmbH. Zudem öffnete das Bornaer Museum die Pforten der ehemaligen Brikettfabrik Witznitz, das Museum für historische Bürotechnik Naunhof lud ein, und der Bergbau-Technik-Park stand Besuchern offen. Insgesamt 27 Unternehmen waren bei der Tour „Offenes Werktor“ im letzten Jahr mit dabei. Eine Zahl, die in diesem Jahr auf wenigstens 30 gesteigert werden soll, sagt Heinrich Moritz Jähnig, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Industriekultur, der hinter den Tagen der Industriekultur steht.

Nach einjähriger (durch den Tag der Sachsen bedingten) Pause beteiligt sich in diesem Jahr wieder die Standortinitiative Wurzen an der Veranstaltungsreihe. Deren Vorsitzender Ulrich Heß kündigte an, dass auf dem Pfad der Industriegeschichte und -kultur in Wurzen weitere Stationen aufgenommen werden sollen. Dabei stehen industriell historische Standorte im Fokus, an denen die Standortinitiative mit den beteiligten Unternehmen geführte Führungen organisiert. „Diese Führungen wecken mittlerweile auch das Interesse in Leipzig. Und sind zum beliebten Angebot an den Tagen der Industriekultur geworden“, so Heß.

Laut Ralf Zienert von der IHK bietet die viertägige Veranstaltung und besonders die Route „Offenes Werktor“ die Möglichkeit, „dass sich Industriebetriebe der Bevölkerung vorstellen“. Willkommen seien dabei Interessenten ebenso wie Leute, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind. Deshalb schreibe die IHK auch gezielt Schulen in der Region an, um sie zu Besuchen einzuladen. Zienert: „Wir wollen zeigen, das es potenzielle Arbeitgeber in der Region gibt.“ Die Tage der Industriekultur seien auch eine Form der Berufsorientierung und Nachwuchsgewinnung. Bereits im Jahr 2015 seien einige Schulen der Einladung gefolgt.

„Unternehmen können hier zeigen, dass Industrie vielseitig und innovativ ist“, sagt Thomas Hofmann, Hauptgeschäftsführer der IHK. Die Betriebe arbeiteten ressourcenschonend und umweltbewusst. Zudem sorgten sie für Arbeitsplätze und suchten deshalb nach „motivierten Köpfen“.

Die Tage der Industriekultur vor Jahresfrist lockten mehr als 4000 Besucher an. In diesem Jahr sind über 100 Veranstaltungen geplant. Dabei gebe es für die teilnehmenden Unternehmen keine Vorgaben, heißt es von der IHK. Sie könnten selbst entschieden, wann, wie lange und in welcher Form sie ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen und ihre Angebote damit auf ihre Arbeitsprozesse abstimmen.

Interessenten melden sich unter www.leipzig.ihk.de/industriekultur.de an.

Von Nikos Natsidis und Thomas Lieb

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