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Wurzen Viele Besucher bei Hoffest des Landgutes Nemt
Region Wurzen Viele Besucher bei Hoffest des Landgutes Nemt
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05:00 22.03.2010
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Dehnitz

  Es dürften indes nicht nur die frühlingshaften Temperaturen gewesen sein, die zu einem Ausflug reizten. Vielmehr hatten sich die Organisatoren alle Mühe gemacht, verschiedene Ansprüche unter einen Hut zu bekommen. Es sollte gemütlich sein. Ländliches Flair war gewünscht. Die Gäste sollten auf einem kleinen Bauernmarkt stöbern können. Das Landgut selber wollte für seine Produkte trommeln. An Kinder war zu denken. Für die galt es, abwechslungsreiche Beschäftigung und Unterhaltung auf die Beine zu stellen.  

Dehnitz. Die Resonanz auf das Hoffestes des Nemter Landguts hatte ahnen lassen, dass der Tag zahlreiche Gäste nach Dehnitz lockt. Der Zuspruch am Sonnabend aber sprengte alle Erwartungen.

  All das gelang denen, die mit den Vorbereitungen des Festes beschäftigt waren. Von morgens an bis in den frühen Abend hinein war Trubel auf dem Gelände des Dehnitzer Hofladens. Doch trotz der Menschenmenge blieb die Stimmung entspannt. Korbflechter, Imker, Gärtner, Holzschnitzer, Töpfer oder Kräuterexpertin nahmen sich Zeit, mit den Kunden zu plaudern und gewährten Einblicke in ihr jeweiliges Fachgebiet.   Manche präsentierten fertige Produkte. Andere, wie Birgit Kutschke aus Calbitz hingegen nahmen Interessierte mit, bis fast an den Anfang eines kuscheligen Pullovers. Am Spinnrad zeigte sie, wie Alpakawolle verarbeitet wird und beantwortete mache Frage. Gleich nebenan lechzten zwei der exotischen Tiere nach Streicheleinheiten. Wer von den Kindern jetzt auf den Geschmack gekommen war, brauchte nur wenige Schritte zu tun und konnte der Lust auf Tier die Krone aufsetzen.   Zwei Ponys luden ein, Dehnitz im Sattel zu erkunden. Bevor am Nachmittag schließlich Clown Lotte die Kids in helle Begeisterung versetzte, hatte ältere Besucher auch ihre Aha-Momente. So zum Beispiel am Stand von Dietmar Allig. Holz dekorativ, informativ, nützlich. Ganz gleich, welche Ansprüche gestellt werden, es sei möglich, betont der Wurzener. Ähnlich vielseitig sei Ton als Werkstoff, machte Neli Böhm aus Burkartshain auf ihre Kreationen aufmerksam. Begeistert registrierten die Besucher aber auch, was aus ausgedienten landwirtschaftlichen Geräten entstehen kann. Eine Heugabel als Kerzenständer? Ralf Feckenstedt, ebenso Burkartshainer und Partner von Neli Böhm, vermag die künstlerische Seite der praktischen Utensilien zu erwecken.

Conny Hanspach

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