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Wurzen Von „America first“ bis zum „Ostwind“
Region Wurzen Von „America first“ bis zum „Ostwind“
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15:04 31.07.2018
Das Leipziger Symphonieorchester lädt in der neuen Spielzeit zu sechs Anrechtskonzerten nach Borna, Böhlen und Markkleeberg ein. Quelle: Andre Kempner
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Landkreis Leipzig

Auch Beethovens Fünfte fehlt nicht. Wenn das Leipziger Symphonieorchester (LSO) zu seinen insgesamt sechs Anrechtskonzerten an den traditionellen Spielorten Böhlen, Borna sowie Markkleeberg einlädt, stehen große Werke auf dem Programm. Es handelt sich um die erste Saison, in der der neue Chefdirigent Nicolas Krüger vor den Musikern steht. Der Franzose tritt die Nachfolge von Wolfgang Rögner an. Seine Handschrift tragen die Konzertprogramme allerdings noch nicht.

Sechs Anrechtskonzerte in neuer Saison

Vielmehr ist die Programmgestaltung das Werk des Programmrates sowie von LSO-Manager Hans-Ulrich Zschoch. Den Programmrat gibt es seit einem Jahr. Herausgekommen sind sechs Konzerte, die so gut und gerne auch im Gewandhaus erklingen könnte. Jedes Konzert steht unter einem Motto, und so heißt es zum Saisonauftakt am 2., 3. und 4. November „Klassik pur“. Auf den Notenpulten liegen dann neben der Sinfonie Nr. 5. c-Moll, die so genannte Schicksalssinfonie, auch die „Fantasie für eine Orgelwalze“, ein Stück von Wolfgang Amadeus Mozart, das eher zu den weniger bekannten Werken des Salzburger Klassikers gehört.

Zur Weihnachtszeit geht es um Vorfreude

Passend zur Weihnachtszeit geht es im Dezember um Vorfreude. Dazu gehören mit dem Hexenritt und dem Knusperwalzer sowie dem Vorspiel drei Stücke aus der wohl bekanntesten weihnachtlichen Oper – „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck. Unter Leitung ihres Chefdirigenten spielen die LSO-Musiker auch das Concerto grosso op. 6 Nr.4 von Georg Friedrich Händel.

„America first“ zum Saisonabschluss

Die neunte Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch ist im dritten Anrechtskonzert unter der Überschrift „Ostwind“ zu hören. Ein 27-minütiges Werk, das durchschnittlichen Konzertbesuchern auch mehr als 70 Jahre nach seiner Entstehung keineswegs als leicht verdaulich gelten dürfte. Parallel dazu erklingt auch die „Klassische Sinfonie“, ein 15-minütiges Werk von Sergej Prokofjew. „Schön ist die Welt“ heißt es im Mai, und auf dem Programmzettel stehen die achte Sinfonie von Antonin Dvorak, aber auch das Cellokonzert von Luigi Boccherini sowie „Pastorale d été“ von Arthur Honegger. Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Liszt sowie des langjährigen Gewandhauskapellmeisters Carl Reinecke spielt das LSO im Mai unter der Überschrift „Von Märchen und Helden. Zu hören sind zudem Teile aus der Schauspielmusik „Peer Gynt“ von Edvard Grieg. Zum Saisonabschluss heißt es im Juni mit Werken von Leonard Bernstein, Aaron Copland und George Gershwin „America first“.

LSO-Manager: Bornaer Konzerte an anderem Spieltag möglich

Das LSO lädt immer Freitag ins Böhlener Kulturhaus und am Sonnabend in den Markkleeberger Lindensaal ein, bevor es zum Abschluss der Anrechtswochenenden am Sonntag im Bornaer Stadtkulturhaus spielt. Allerdings, so LSO-Manager Zschoch, gibt es Überlegungen, die Bornaer Konzerte wieder auf einen anderen Tag zu legen.

In allen Konzerten steht der neue Chefdirigent vor dem LSO. Zudem setzt das Orchester ganz auf seine eigenen Musiker, wenn es um die Konzertsolisten geht.

Von Nikos Natsidis

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