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Wurzen Von Wurzen nach Joniskis
Region Wurzen Von Wurzen nach Joniskis
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14:25 19.05.2015
Gedankenaustausch zwischen Traktor und Anhänger: Die BSZ-Projektgruppe aus Wurzen besuchte die Joniskis Agricultural School. Quelle: privat

Aktuell sind zehn Schüler aus dem Fachbereich Agrarwirtschaft und die beiden Lehrer Gabriele Hertel und Volker Quittschorr in Litauen, um die völkerverständigende Arbeit fortzusetzen. Vanessa Wollenweber übermittelte der LVZ erste Eindrücke aus Joniskis. Die 1300 Kilometer entfernte Stadt war die erste Station für die Wurzener Gruppe.

Beim Essen hätten sie die litauischen Projektteilnehmer der Joniskis Agricultural School näher kennen gelernt, teilte Vanessa Wollenweber mit. "Einige sind wie wir im Hostel der Schule untergebracht." Nach dem Essen hätten die Gastgeber ihren Gästen ihre Stadt gezeigt. "Besonders interessant waren die beiden Synagogen, die direkt nebeneinander erbaut wurden."

Auf dem Programm der Gruppe des Wurzener BSZ stand auch der Besuch der dortigen Berufsschule, der Joniskis Agricultural School, mit ihrer angeschlossenen Farm. "Dort werden Schweine, Kühe, Ziegen und Schafe gehalten. Außerdem werden Kartoffeln, Weizen und Viehfutter angebaut. Es war sehr beeindruckend, wie mitten auf dem Schulgelände gearbeitet wird", so Vanessa Wollenweber. Die Ausbildung gehe genau wie in Wurzen über drei Jahre, finde jedoch hauptsächlich innerhalb der Schule statt. Die Auszubildenden würden nur zehn Wochen pro Schuljahr betriebliche Praktika absolvieren, im dritten Ausbildungsjahr jedoch nur noch betrieblich arbeiten.

"Uns gefiel besonders der Sportunterricht. Dort ist getanzt worden. Wir machten mit und hatten sehr viel Spaß. Später haben wir gemeinsam den Zagare Regional Nationalpark und einen jüdischen Friedhof besucht", schilderte Vanessa Wollenweber ihre Eindrücke. "In den nächsten Tagen wollen wir uns das jüdische Vilnius und den Europapark ansehen und uns mit der gemeinsamen Geschichte unserer beiden Länder auseinandersetzen. Außerdem werden wir uns vor Ort mit unterschiedlichen Arten der Dünenbefestigung befassen und zwei weitere Farmen besuchen."

Zum Abschluss wollen die Wurzener mit den litauischen Schülern Vorschläge zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen junger Menschen auf dem Lande erarbeiten und einem Parlamentarier der EU überreichen. Das Projekt wird von der EU-Kommission und von der Stiftung der Sparkasse Muldental" finanziell unterstützt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.05.2014
Heinrich Lillie

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