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WGW beendet Bauvorhaben im Wohngebiet Richard-Wagner-Straße

Modernisierung WGW beendet Bauvorhaben im Wohngebiet Richard-Wagner-Straße

Insgesamt zweieinhalb Millionen Euro über den Zeitraum von vier Jahren investierte die Wurzener Gebäude- und Wohnungsgesellschaft mbH in die Modernisierung des Wohngebietes Richard-Wagner-Straße. Jetzt konnte das Projekt abgeschlossen werden.

Vier Jahre nach Sanierungsbeginn zeigt sich das Wurzener Wohngebiet Richard-Wagner-Straße nicht nur farbenfroh. Die WGW investierte hier zweieinhalb Millionen Euro in die Sanierung von 52 Wohnungen.

Quelle: Brandt, Kai-Uwe

Wurzen. Mittlerweile erstrahlt auch das letzte Haus im Wohngebiet Richard-Wagner-Straße im neuen Glanz. Wie Peter Sauer, Geschäftsführer der Wurzener Gebäude- und Wohnungsgesellschaft mbH (WGW) informierte, haben dieser Tage die künftigen Mieter ihre Verträge erhalten. „Damit ist die komplette Sanierung abgeschlossen und das Terrain wieder qualitativ aufgewertet.“

Die WGW investierte in den vergangenen fünf Jahren circa zweieinhalb Millionen Euro, um hier den Bestand zu erneuern. Sauer zufolge legte der kommunale Großvermieter vor allem den Fokus auf die Energieeffizienz. Demnach erhielt die Fassade ein Wärmeverbundsystem und die alten Fenster sowie Türen wurden gewechselt. Mehr Wohnkomfort bieten außerdem die neuen Hauseingangspodeste, der Einbau von Wechselsprechanlagen, frische Farbe in den Treppenhäuser und eine sehenswerte Außenanlage. „Als i-Tüpfelchen freuen sich die Mieter jetzt über die großen neuen Balkone“, fügte Sauer an.

Während der Arbeiten fungierte Lars Grützner von der WGW nicht nur als Bauleiter, sondern zugleich als Ansprechpartner für kleine und große Wünsche. Diese konnten meist unkompliziert umgesetzt werden. Gerade jener Umgang mit den Mietern auf Augenhöhe sei nach Ansicht Sauers „Garant für die erfolgreiche Vermarktung der vier Wände“. Zwischen 2011 und 2016 modernisierte die WGW in den 1938 errichteten Blöcken der Richard-Wagner-Straße insgesamt 52 Wohnungen, die keineswegs nur den aktuellen Erfordernissen entsprechen. „Sie sind zudem bezahlbar“, merkte der WGW-Chef an. Jener Erfolg des Konzeptes spiegele sich unter anderem in der 100-prozentigen Vermietung wieder und der anhaltenden großen Nachfrage. Zu den nächsten Projekten befragt, sagte Sauer: „2017 gibt es für uns vier Großvorhaben mit einem Investitionsvolumen von etwa sechs Millionen Euro.“ Hierunter zählen der Aufbau der Immobilie Friedrich-Ebert-Straße 11. Das Gebäude musste nach der Gasexplosion am 25. Juni bis zum Keller abgerissen werden. Entstehen sollen im Erdgeschoss zwei Drei-Raum-Wohnungen und im ersten Obergeschoss je zwei Zwei-Raum und zwei Vier-Raum-Wohnungen. Ferner gehören zum aktuellen Jahresprogramm der Rückbau der zwei oberen Etagen des fünfgeschossigen WBS 70-Blocks der Friedrich-Ebert-Straße 67 – 81 inklusive Sanierung der übrig gebliebenen Wohnungen.

Unter Dach und Fach seien überdies die Verhandlungen mit dem Denkmalschutz für das Objekt Jacobsplatz 1/Badergraben 26. „Es kann also 2017 losgehen.“ Vierter im Bunde ist die Marienstraße 2. Im Backsteinhaus bringt die WGW peu-a-peu 18 Wohnungen auf Vordermann. Wichtigstes Ziel aber bleibe es Sauer zufolge, der am 30. Juni die Geschäfte von Vorgängerin Heike Pönicke übernahm, die hohe Leerstandsquote zu minimieren.

Die WGW mit Sitz in der Lichtwerstraße 2 ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadt Wurzen und wurde 1994 gegründet. Das Unternehmen beschäftigt 13 Mitarbeiter, bewirtschaftet 1550 Wohnungen und verwaltet circa 500 Wohneinheiten für Dritte.

Von Kai-Uwe Brandt

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