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Wurzen Warten auf den Schulbus
Region Wurzen Warten auf den Schulbus
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05:00 25.08.2010
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en sie eigentlich nur nach Hause. Doch in Burkartshain ist dann immer Endstation. Lena, Marie und Ida müssen eine Stunde warten. Denn ein Schulbus fährt um diese Zeit nicht.

Vor Schuljahresbeginn wurde den betroffenen Familien in einem Schreiben mitgeteilt, dass der Linienverkehr in der Region den veränderten Bedingungen angepasst wurde. Grund hierfür sind neue Schülerströme im Bereich Kühren-Burkartshain und veränderte Unterrichtszeiten der Förderschule Burkartshain.

So werden die drei Jugendlichen zwar morgens mit einem Kleinbus zur Schule gebrach. Am Nachmittag fährt aber nur nach der sechsten und nach der achten Stunde ein Bus. „Das ist

sehr ärgerlich, da die Schüler täglich nach der siebten Stunde Unterrichtsschluss haben und so wertvolle Zeit verloren geht", sagt Heike Seidel, Maries Mutter.

Nun haben sich die Familien aus Pyrna zusammengetan und auf die Schnelle eine Notlösung organisiert.Die Kinder werden jetzt privat von der Schule abgeholt und nach Hause gebracht. „Doch auf Dauer ist es eine große Belastung, die Kinder hin- und herzufahren. Und wenn es sich mit dem Job nicht vereinbaren ließe, wäre dies nicht vorstellbar", sagt Seidel. Darüber sind sich die Familien einig.

Das Problem mit den Abfahrtszeiten des Schulbusses zurück nach Pyrna ist schon länger bekannt. Auch in den vergangenen Jahren mussten

die Schülerinnen nach der siebten Stunde warten. „Entweder hatten sie damals Glück und der Stundenplan sah keine sieben Stunden vor, oder sie mussten warten. Doch in diesem Jahr müssen sie täglich warten", so Heike Seidel.

Iris Bode, beim Landkreis Leipzig für die Schülerbeförderung zuständig, kann die Aufregung nicht verstehen: „Es ist schon seit einigen Jahren bekannt, dass es nach der siebten Stunde von Burkartshain nach Pyrna keine Busverbindung gibt. Wie gewohnt, fährt der Bus nach der sechsten und achten Stunde." Für die Rückfahrt der Kinder in Eigenregie würden den betroffenen Familien das Kilometergeld erstattet. Aus welchen Gründen nach der siebten Stunde keine Möglichkeit besteht, dass die Schülerinnen nach Hause kommen, blieb offen. Friederike Spröh

Friederike Spröh

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