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Wurzen Weltgedenktag für verstorbene Kinder – Andachten im Landkreis Leipzig
Region Wurzen Weltgedenktag für verstorbene Kinder – Andachten im Landkreis Leipzig
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00:00 13.12.2015
Der Gedenktag für verstorbene Kinder findet immer am 13. Dezember statt. Quelle: dpa
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Landkreis Leipzig

Wenn am Sonntag die dritte Kerze auf dem Adventskranz brennt, wird sie im Schatten von Millionen anderer Lichter stehen, die zum Weltgedenktag für verstorbene Kinder auf dem ganzen Globus entfacht werden. Traditionell steht alljährlich der zweite Dezembersonntag im Zeichen verwaister Eltern, die um ihre Töchter und Söhne sowie Brüder und Schwestern trauern. Und zwar unabhängig davon, wann die Kinder gestorben sind.

Dazu findet am dritten Adventssonntag um 17.30 Uhr in der Stadtkirche zu Trebsen eine konfessionsübergreifende Gedenkandacht statt, die von Pfarrerin Yvette Schwarze gehalten wird und offen ist für alle. Eltern und Geschwister sowie Großeltern, Verwandte und Freunde sind herzlichst eingeladen, gemeinsam innezuhalten. „Es ist Zeit zum Erinnern, zum Klagen, zum Trauern. Und es ist Zeit für Begegnungen“, sagt Pfarrerin Yvette Schwarze.

Aber es ist auch Zeit für besagte millionenfache Lichter, welche von verwaisten Eltern weltweit um 19 Uhr Ortszeit für ihre Lieben entfacht und in die Fenster gestellt werden. Auf dass ihr Licht für immer leuchte, gelingt es so eine symbolische Lichterkette rund um den Erdball erstrahlen zu lassen. Denn während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet. In Trebsen wird die Andacht gar unter einem besonderen Stern stehen, da die Gedenklichter für verstorbene Kinder am Friedenslicht aus Bethlehem entfacht werden können, das an diesem Tag in der Stadtkirche leuchtet.

Auch im Frohburger Ortsteil Prießnitz wird es eine Andacht geben. Pfarrerin Beate Schelmat – von Kirchbach lädt um 17 Uhr in die St. Annen-Kirche. Im Altarraum soll ein blaues Tuch ausgebreitet werden, auf das für jedes verstorbene Kind ein Stern mit seinem Namen drauf gelegt wird. Auf diese Sterne stellen die Eltern dann ihre Gedenklichter. „Dieses Ritual ist gerade in der Weihnachtszeit sehr wichtig für die Angehörigen. Es ist ein Moment der Stille“, erklärt Schelmat – von Kirchbach.

Von Frank Schmidt/Nathalie Rippich

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