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Wurzen Winterlinde ist der Baum des Jahres – jetzt wurde im Stadtwald Wurzen gepflanzt
Region Wurzen Winterlinde ist der Baum des Jahres – jetzt wurde im Stadtwald Wurzen gepflanzt
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15:58 21.04.2016
Pflanzaktion: Revierförster Jan Petersen, Gerd Winkler vom Förderverein und Andreas Padberg (v.l.) als Chef im Forstbezirk Leipzig bringen die Winterlinde als Baum des Jahres in die Erde. Quelle: Foto: Frank Schmidt
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Wurzen

Das Kuratorium „Baum des Jahres“ der Silvius Wodarz Stiftung mit Sitz im bayrischen Marktredwitz hat sich darauf festgelegt, in diesem Jahr die Winterlinde gewissermaßen zum Statussymbol des Laubwaldes gen Himmel wachsen zu lassen. Und der Förderverein Landschaftspflegeverband „Mittleres Muldegebiet“ griff auch heuer zum Spaten, um sieben Exemplare der „Tilia cordata“, so der botanische Name, in die Erde zu bringen. Traditionell ist der etwa 100 Hektar große Stadtwald am nördlichen Stadtrand von Wurzen nun auch für die Winterlinde zur neuen Heimat geworden. Und da befindet sich der sommergrüne Laubbaum in bester Gesellschaft, denn hier wird seit 27 Jahren, und damit seit Beginn der Renaturierung des Stadtwaldes im Jahr 1989, der Baum des Jahres angepflanzt.

Andreas Padberg war bemüht, keine Irritationen aufkommen zu lassen. „Es gibt ja auch die Sommerlinde, die bereits 1991 Baum des Jahres war“, sagte der Leiter des Forstbezirkes Leipzig. „Aber

Gerd Winkler vom Förderverein machte indes auf die Bedeutung des Stadtwaldes aufmerksam. „Dieses Areal wird von den Wurzener Einwohnern und vielen Gästen als Ort der Erholung genutzt und hat diesbezüglich enorm an Zuspruch gewonnen. Allerdings haben wir nach wie vor mit der Verunreinigung des Stadtwaldes zu kämpfen. Und das kann nicht oft genug wiederholt werden, denn im letzten Jahr mussten wir wieder etwa 700 Kilogramm Müll aus dem Wald holen. Es gibt leider noch immer Leute, die machen sich die Mühe sogar ihren Sperrmüll hier abzulagern, obwohl es legale und auch kostenfreie Alternativen gibt“, zeigten sich Winkler und seine vielen ehrenamtlichen Helfer empört über den Umweltfrevel einiger weniger Zeitgenossen.

Von Frank Schmidt

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