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Wurzen Wohlbehütet auf der Kinderstation
Region Wurzen Wohlbehütet auf der Kinderstation
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10:00 10.12.2016
Wohlbehütet auf der Kinderstation fühlten sich auch Mama Angelique Böger mit Sohnemann Alfred aus Wurzen. Quelle: Foto: Thomas Kube
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Wurzen

Ein paar aufregende Tage liegen hinter Angelique Böger und ihrem einjährigen Sohn Alfred. Mit einer Lungenentzündung wurde der kleine Junge vor einigen Tagen auf die Kinderstation des Krankenhauses Wurzen eingeliefert. „Als Mama war ich natürlich sehr besorgt“, erzählt Angelique Böger. „Und auch für Alfred war die Situation neu und fremd. Aber die Ärzte und Schwestern haben sich wirklich sehr gut um meinen Sohn gekümmert und auch ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.“

Denn die 34-Jährige ist als Begleitmutter mit ihrem Sohnemann auf der Kinderstation geblieben, gemeinsam in einem Zimmer. Alfred in einem Kinderbettchen, Böger direkt daneben in einem Gästebett. „Ich finde es toll, dass man als Elternteil mit auf der Station bleiben kann. So bin ich bei meinem Kind und gebe ihm auch ein Stück Sicherheit.“ Bis die Kinder sechs Jahre alt sind, wird diese Leistung von der Krankenkasse übernommen. Wie aufregend es für Jung und Alt in einem Krankenhaus sein kann, weiß die dreifache Mutter aus eigener Erfahrung: Sie arbeitet selbst als Krankenschwester, bis vor einiger Zeit sogar in der Notaufnahme im Krankenhaus Wurzen.

Die Trostteddys sind für Kinder nach einer Operation vorgesehen. Die Wurzenerin freut sich über diese Aktion. „Ich finde, dass die Teddys eine ganz tolle Idee sind“, sagt sie. „Für die Kinder ist es eine kleine Belohnung für ihre Tapferkeit und als Elternteil freut man sich natürlich auch, wenn das Kind mit einer solchen Aufmerksamkeit bedacht wird.“

Für Alfred und seine Mama geht es nach drei Tagen nun glücklicherweise wieder gesund nach Hause zum Rest der Familie. „Wenn auch die Kollegen sich sehr lieb um uns gekümmert haben, hoffe ich natürlich, dass wir nicht so schnell wieder kommen müssen“, so Böger. Und auch Alfred scheint froh zu sein, dass es für ihn wieder zurück in das gewohnte Umfeld geht und dort nicht nur Geschwister und Papa warten, sondern auch wieder mehr Platz zum Spielen ist.

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Von Tatjana Kulpa

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