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Wurzen Wohnungsbrand in Machern
Region Wurzen Wohnungsbrand in Machern
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18:34 18.11.2012
Voller Einsatz in Machern: Florianjünger und Rettungskräfte sorgen dafür, dass die Flammen nicht auf weitere Gebäude übergreifen. Quelle: Feuerwehr
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Machern

33 Kameraden rückten mit acht Fahrzeugen an. Als die ersten Löschzüge eintrafen, wussten die Floriansjünger nicht, ob noch Bewohner in dem freistehenden Haus in Machern waren. Aus diesem Grund unterstützten fünf Personen vom Rettungsdienst und vier Polizeibeamte die Wehr. „Wir haben einen Trupp Atemschutzträger in das Haus geschickt. Der Einsatz konnte aber schnell abgebrochen werden, da wir erfuhren, dass der einzige Bewohner zum Brandzeitpunkt sich nicht im Haus befand", so der stellvertretende Gemeindewehrleiter. David Kolodziej „Das war auch gut so, da sich das Feuer, das im Dachstuhl begann, in dem sehr verwinkelten Gebäude sich rasch ausbreitete", schilderte Einsatzleiter Kolodziej. Von den Decken sei geschmolzener Teer gelaufen, da das Haus einst ein Bungalow war. Darüber hätte man ein Haus gestülpt. Aber die 33 Feuerwehrleute kooperierten seiner Meinung nach sehr gut und hatten die Situation recht schnell im Griff. Ein Übergreifen der Flammen auf nebenstehende Gebäude konnte somit verhindert werden. „Leider gelang es uns nicht, das Haus zu retten. Kurzzeitig hatten wir den Brand im Griff. Dann mussten wir das Haus jedoch kontrolliert abbrennen lassen", sagte der Chef der Macherner Wehr. Während des Löscheinsatzes sei auch der 55-jährige Bewohner vor Ort gewesen, der bei Freunden eine vorläufige Bleibe fand. Für die Kameraden der Macherner Wehr, die bis zum Schluss am Einsatzort waren, endete der Einsatz gegen 21.30 Uhr. Laut Kolodziej sind die Kameraden in diesem Jahr bereits zu 14 Einsätzen ausgerückt. „Es war unser größter Brandeinsatz in diesem Jahr", sagte er. Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit zur Ursache des Brandes. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden 10 000 Euro.

Cornelia Braun

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